
RFIDs sind kleine Chips mit integrierter Antenne aus Draht, welche bei Funkanforderung der Lesegeräte eine eindeutige Identifikationsnummer zurücksenden. Sie sind besonders günstig in der Produktion, da sie keine eigene Stromversorgung benötigen, ihr aktueller Nutzungsbereich erstreckt sich über die Paybackkarte bis hin zur Ausgangskontrolle in der Bücherei. Der Vorteil von RFID gegenüber bisherigen Barcodes ist es, dass sie zum einen jeder eine eindeutige Nummer besitzen, während die aktuell noch weit verbreiteten eindimensionalen Barcodes jedem Stück einer Artikelsorte denselben Code zuweisen. Des Weiteren ist es nicht mehr nötig die Codes an einen Scanner dicht heranzuführen, da diese bis auf 1,7 Meter Abstand angesprochen werden können. Die Reichweite batteriebetriebener RFID-Transponder beträgt sogar bis etwa 100 Meter.
Gegner der RFID-Chips sehen das Problem im Datenschutz: Mittels versteckten Lesegeräten kann der Kunde über seine Kundenkarte bereits am Eingang eindeutig identifiziert werden und daraufhin auf ihn angepasste Werbung abgespielt werden. Auch außerhalb des Geschäftes kann der Chip zu einer unbewussten Lokalisierung einer Person genutzt werden, ähnlich wie ein Handy, wenn auch nicht so effektiv, jedenfalls noch nicht.
Vereine, wie z. B. der FoeBuD e.V., der auch für die Ausrichtung der BigBrotherAwards (Bericht über die BBA 2006) verantwortlich ist, setzen sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit der RFID-Technologie ein und fordern die Bürger auf, sich an der Umfrage der EU zu beteiligen, die ihre Eigenverpflichtung eines Gesetzes bis Sommer 2008 verwirklichen wird. Neue Technik bringt Vor- und Nachteile mit sich, an Organisationen und Entscheidungsträgern, aber auch vor allem an uns liegt es, wie mit diesen umgegangen wird. Aus technischen Errungenschaften folgt aber auch immer große Verantwortung, diese gilt es zu tragen. Von den Herstellern! (Autor: bitrao)
(Via FoeBuD e. V.)
Links: Aktuelle Umfrage
Ergebnisse von 2006
News Redaktion am Donnerstag, 03.04.2008 13:18 Uhr
Mir gefällt der Stil der 'neuen' News nicht. Der 'Fragebogen': Soll das ein Witz sein? Sehr bürgerfreundlich gestaltet; ich bin eigentlich nicht auf den Kopf gefallen aber kann damit nichts anfangen. ...
Ist schon etwas verwirrend. Beim verlinkten Fragebogen im PDF-Format.... Wo sind da die Felder zum ausfüllen? Und beim Fragebogen über den Link http://www.foebud.org/rfid/eu-umfrage-zu-rfid-2008 finde ich keine Möglichkeit, den auch in Deutsch zu lesen. Und über die Seite mit den per ...
Etwas wirsch der Fragebogen ...
Bin ich irgendwie doof oder gibt es noch andere die, die Hälfte der Fragen nicht versteht:confused: ...
diesen Fragebogen - aus verschiedenster Sicht eine Katastrophe - soll man ausfüllen und dann dahin schicken ? z.B. 26 Seiten- zu viele , Handschriftlich, miserabel gesetzt/formatiert ? ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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