
Er betrachte das Ganze bis auf Weiteres noch nachdenklich, sei aber zu der Überzeugung gelangt, dass es keinesfalls sinnvoll sei, Wege auszuarbeiten, die Filesharing unterbinden sollen. Die rechtliche Verfolgung von Fans würde er generell ablehnen. Nichtsdestotrotz wies er darauf hin, dass es durchaus auch Filesharer gäbe, die der Industrie in erheblichem Maße schaden zufügen würden. Die aktuellen ihm vorliegenden Zahlen würden jedoch auch das genaue Gegenteil beweisen. Ziel müsse es jetzt sein, so Merrill, den Labels beizubringen, wann Filesharing "gut" und wann es "böse" ist. Denn die Bestrafung von Fans erscheine zumindest ihm nicht als eine Strategie, die zum Sieg führen wird.
Diese Überzeugung eignete sich jüngst auch der norwegische Regisseur Harald Zwart ein. Dieser betrachtet den Leak seines jüngsten Films "Lange Flate Ballær II" als eine Ehre, da offensichtlich großes Interesse daran bestünde. Ebenso verhält es sich in Schweden, wo in einer jüngst erschienen Umfrage 38% der befragten Künstler angaben, eine Legalisierung von Filesharing zu begrüßen. Besonders interessant dürfte hierbei auch sein, dass 59% der Künstler bestätigten, selbst urheberrechtlich geschützte Werke heruntergeladen zu haben.
Es bleibt abzuwarten, in welcher Form diese neuen Gedanken umgesetzt werden können. Douglas Merrill würde ein Pauschalangebot oder Abgaben über den ISP begrüßen. Auch von gezielter Werbung sei er nicht abgeneigt. Noch möchte er sich jedoch wie alle anderen "alle Möglichkeiten offenhalten". (Autor: Firebird77)
(Via The Inquirer, TorrentFreak & TorrentFreak)
News Redaktion am Donnerstag, 03.04.2008 16:34 Uhr
Was der Typ meint ist klar. Leute die Musik runterladen um zu gucken wie sie ist, gehen wennn die Musik für gut befunden wird auch auf konzerte. Kaum einer kauft sich ein Album um nur mal zu gucken und mit den 30 sek previews im laden kann man eh nichts anfangen. ...
24h * 16Euro (unter der Annahme das ein Album ne Stunde geht) = 384 Euro Die MI kann also ruhigen Gewissens 384 Euro pro Tag verlangen. Jeder Preis weniger wäre zwar realer aber im Sinne des Musikladens eigentlich ein Geschenk. eine völlig sinnbefreite und irreale rechn ...
Na sollte bei der Content-Industrie doch noch ein Rest von Gehirn geblieben sein? Wäre ja zu schön, wenn die mal mit den Füssen auf den Bodem vom Real-Live kämen. Die merken irgendwann schon, dass man mit Leuten die man eingesperrt oder ausgeraubt abgemahnt hat keine Geschäft ...
Filesharing ist legal ! Nur die verbreitung von bestimmten Dateien ist illegal Ach was, is Jesus zu dir gekommen oder woher hast du dieses Geheimwissen :eek: ...
Legalize it! :D Filesharing ist legal ! Nur die verbreitung von bestimmten Dateien ist illegal ! ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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