
Nutzer von Google Earth haben jetzt Zugriff auf hochauflösendes Bildmaterial der U.N.-Flüchtlingslager. Rebecca Moore, Leiterin der Abteilung "Earth Outreach" bei Google, sagte, sie könne sich gut vorstellen Google Earth zu nutzen, um den benachteiligten Flüchtlingen eine Stimme zu geben, die sich in den Medien sonst nicht finden lässt. Die Applikation wurde über 350 Millionen mal runtergeladen, und dieses Publikum könnte man für humanitäre Zwecke erreichen.
Gegenüber der U.N. sagte Moore, dass sie sich darüber hinaus vorstellen kann, Google Earth als Dokumentationsplattform einzusetzen. Mithilfe von Foto- und Video-Funktionen könnten Flüchtlinge ihre Geschichte erzählen und einem breiten Publikum zugänglich machen. Die Dokumentation würde es erleichtern, auf problematische Vorfälle hinzuweisen und Gelder für Hilfen zu akquirieren. Sie sagte, dass sie mehr und mehr das Potenzial von Google Earth erkennt, ein ernsthaftes und bedeutungsvolles Werkzeug zu werden.
Karl Steinacker von der U.N. äußerte sich, dass sie nach Möglichkeiten suchen würden, alle ihrer etwa 150 Flüchtlingslager zu dokumentieren. Man würde das Kartenmaterial von Google Earth auch dafür nutzen können, um Gestaltung und Funktionsfähigkeit der Lager zu überprüfen. Aus der Vogelperspektive hat man Einblick in problematische Bereiche, in denen das Risiko von Malaria beispielsweise ausgemacht werden kann. Die Satellitenbilder würden auch die Einschätzung erleichtern, wo Hilfe notwendig ist und in welche Richtung Flüchtlinge ziehen würden. Kritiker hielten dagegen, dass die Technik für Helfer vor Ort nur wenig Sinn macht. Auch gibt es in den problematischen Gebieten normalerweise keinen Zugang zu schnellen Rechnern oder dem Internet.
( via Reuters )
News Redaktion am Dienstag, 08.04.2008 17:55 Uhr
Versteh den sinn der aktion nicht wirklich. glaub eher, die wollen nen big brother des elends:dozey: /signed ...
Oh ja, wie viel das bringen wird:rolleyes: Bei der Bildrefreshrate von mehreren Tagen, kann man dort so viele Dinge betrachten. Wenn diese Rate auf Sekunden gesenkt wird hat man immer noch nichts davon, da die Gefangenen wohl kaum "HELP" aus Stöckern legen werden/dürfen. Versteh den sinn der akt ...
Ich bete zu Gott dass Google sein Motto nicht vergisst "tu nichts böses". Zum einen finde ich die Idee ja gut. Auch wenn "(...) hungernde und vor Krankheit sterbende Menschen öffentlich zur Schau (...)" gestellt werden, ist es für eben diese Menschen immernoch besser überhaupt gesehn zu werden, ...
hoffen wir mal, das das ganze kein perfider pr-gag ist. bilder von tibet wären mir lieber gewesen :-P ...
naja ich finde das ganze kann auch ganz schön nach hinten los gehen. ich glaube kaum das sich durch luftaufnahmen der lager irgendwelche zustände verbessern können. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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