
Einer aktuellen statistischen Analyse der NPD Group Inc., eines der führenden Online-Analyse Unternehmen der USA, handelt es sich bei 58% der im Umlauf befindlichen Musik um nicht käuflich Erworbene. Das Ergebnis an sich ist jedoch durchaus interessant. So zeigte sich im Verlauf des Jahres 2007 ein geringfügiger Anstieg an Musik, die umsonst angeeignet wurde, und eine absteigende Tendenz für Musik, die unbezahlt angeeignet wurde. Die Rede ist hierbei von legalen Kopien, wie etwa einer Radioaufzeichnung sowie dem guten alten Filesharing.
Der Markt für legale bezahlte Downloads erlebte ebenfalls eine gewisse Aufbruchsstimmung. Von 7% auf 10% stiegen diese im Vorjahr an. Im Gegensatz hierzu fielen die CD Verkäufe von 41% auf 32% ab, was jedoch nicht automatisch bedeutet, dass die Musikindustrie im gleichen Atemzug Verluste durch das Filesharing erfahren hätte. Vielmehr zeigt es, dass der Konsument nicht mehr willens ist, jedes x-beliebige Produkt, von dessen Qualität er nicht überzeugt ist, zu einem völlig überhöhten Preis käuflich zu erwerben.
Eine weitere "äußerst amüsante" Feststellung der Studie ist die Tatsache, dass die juristischen Vorgehensweisen der Musikindustrie gegen die Filesharer scheinbar ins Leere laufen. Eine Erhöhung des Filesharings von 14% auf 19% wurde seitens der NPD festgestellt. Glücklicherweise ist an dieser Stelle jedoch anzumerken, dass die Anzahl an "Privatkopien" bzw. gerippten CDs von Freunden, denselben identischen Wert, nämlich 19% aufweist. Ein weiteres elementares Ergebnis der Studie war außerdem, dass noch immer zahlreiche Menschen bevorzugt Radio hören, dicht gefolgt von der CD. Nichtsdestotrotz stellte die NPD Group fest: "Digitale Musik ist stark im Kommen (...)". Das ist sicherlich eine etwas kontroverse Nachricht für die Musikindustrie, da Dateien auf MP3-Playern der einfachste Weg sind, geliehene und gestohlene Musik zu hören.
Ein Fazit des Ganzen wäre also, das durchaus unbezahlte Musik im Umlauf ist, der Anstieg von legal erworbener Musik via Downloads jedoch rasant zunimmt, und wahrscheinlich die Zukunft darstellen könnte. Auch wenngleich die Anzahl an CDs damit einhergehend rapide absteigen wird.
Um diesem Trend noch mehr Aufwind zu geben, sollten die Hersteller künftig auf jeglichen Kopierschutz verzichten und die Downloads im Netz noch preisgünstiger anbieten. In diesem Fall würden sich noch mehr Musikliebhaber überlegen, ob sie die Musik ihrer Wahl künftig nicht doch legal erwerben möchten. (Autor: Firebird77)
News Redaktion am Montag, 21.04.2008 19:11 Uhr
Interessanter Bericht mit nachvollziehbarer Schlussfolgerung. :T Ich würde mir wünschen, dass auch die MI mal so sachlich an das Thema ginge. Leider wird zu oft der Gegensatz gebracht "unbezahlte Musik - legal bezogene Musik". :dozey: Das wirkt immer so, als sei unbezahlte (also nicht noch einma ...
Ich sehe da ein großes Problem drin, dass man seine Musik kaum legal zu angemessenen Preisen erwerben kann. Es ist nötig, für Musik zu bezahlen, wovon sollen kleinere Künstler sonst leben? Qualitätseinbußen sind sonst die Folge. Aber 20€ für eine CD zu bezahlen ist einfach völlig übertr ...
Die MI geht mir immer mehr auf den Sack, was die Folge hat, dass ich immer weniger Musik kaufe. Mein CD-Konsum geht langsam Richtung null. Onlineradios etc. sind eine gute legale Alternative. Die MI ist in Zeiten des Internets überflüssig wie ein Kropf. So wie die CD die Schallplatte abgelöst hat ...
Sind doch richtig gute Zahlen für die MI: gehen wir vom deutschen Recht aus, sind Privatkopien im einstelligen Bereich (ca.7 Stück) völlig legal. Jetzt rechnen wir mal fix nach, was rauskommt, wenn jeder Käufer sein Recht voll auschöpt. Dann kann die Industrie froh sein, wenn mehr als 15% der M ...
was sich immer alle so wundern, dass der cd verkauft zurück geht. kann man sich das nicht denken, oder sind einige zu doof dafür? gabs bei der auflösung der vhs auch so ein geschrei? ich glaube nicht (auch wenn man so nen uraltdingens noch kaufen kann). ist doch nen normaler prozess. mittem trab ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen