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Ultras Frankfurt: BND ließ Überwachen aufgrund von Sprechchören

Mitglieder der Fangruppe Ultras Frankfurt wurden vom BND überwacht. Auslöser waren Chorgesänge. Obwohl nach monatelanger Bespitzelung keinerlei verdächtige Anhaltspunkte gefunden werden konnten, wurde die Überwachung nicht eingestellt. Auch ein kroatischer Spieler der Borrussia Dortmund wurde observiert, weil ein verdächtig klingendes "Bin Mladen" am Telefon gefallen war.

Das ironisch gemeinte Lied der Ultras Frankfurt im Stadion "Erste Runde Salzburg, zweite Runde Wien. Danach befreien wir Saddam Hussein." gab dem BND offensichtlich genügend Anhaltspunkte, um die führenden Mitglieder der Fangruppe auf Kontakte in die arabische Welt zu überprüfen. Besonders auffällig schienen ihnen drei gläubige Muslime zu sein, die in Frankfurt Maschinenbau studieren.

Nach Angaben des Magazins Spiegel wurden die drei jungen Männer monatelang observiert, Telefone abgehört und E-Mails abgefangen. Statt Anschlagspläne aber erhielten die Ermittler lediglich Informationen über geplante Chöre im Frankfurter Waldstadion, Anreisen nach Dortmund oder die Anschaffung neuer Fahnen. Wie das Fanmagazin des Dortmunder Fußballklubs Schwatzgelb-Dortmund berichtet, wurden nach Angaben des Spiegels, der Richter, der die Überwachung Aufgrund von mangelnden Hinweisen abbrechen wollte, nach einem Telefonat von Innenminister Schäuble, kurzerhand beurlaubt und die Überwachung weitergeführt.

Ähnliche Ermittlungen gab es in Bezug auf Drogen. Anlass die verdächtig klingende Liedzeile "Wir fahren Fahrrad wie Erik Zabel. Erst nach Bologna und weiter nach Neapel". Das Drogenkommissariat des Frankfurter Polizeipräsidiums winkte nach Anfragen ab: keine Anhaltspunkte, zu läppischer Fall. Aus Angst von einem Doping-Skandal ließ Thomas Bach, Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees, Untersuchungen veranlassen. Jedoch fand man auch hier erneut keine Anhaltspunkte.

Auch den Dortmundern ist ein Kontakt mit dem Bundesnachrichtendienst nicht erspart geblieben. Der Stürmer Mladen Petric der Borrussia Dortmund wurde observiert, nachdem am Telefon die verdächtige Phrase "Bin Mladen" gefallen war. Zu einem Verhör seiner kroatische Familie soll es auch gekommen sein, wie das Nachrichtenmagazin Fokus berichten soll.

Erst kürzlich ermittelte die Polizei gegen einen Anführer einer Fangruppe bei Schalke04, nachdem eine Schäublone im Stadium geschwenkt wurde.

Nachtrag: Aufgrund fehlender Quellen besteht akute Hoax-, beziehungsweise Satiregefahr. Unklar ist, ob die Vorfälle sich wirklich so ereignet haben, nach Patzern wie der BND-Affäre wäre ein solcher Vorfall jedoch nicht mehr allzu unvorstellbar.

( via Schwatzgelb-Dortmund )

News Redaktion am Donnerstag, 24.04.2008 22:53 Uhr

tagsTags: bnd fußball borrussia dortmund ultras überwachung

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26 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Oj1 am 27.04.2008 12:21:00

    selbst nachforschen bevor man irgendwelchen mist veröffentlich "nachtrag ...hoax" omg nichts gegen die gullinews kommen oft viele interessante sachen aber meisten halt nur "weitergereichte" infos ...

  • SupporterDO am 26.04.2008 20:38:42

    Ich war gestern in Frankfurtern und es gab von keinen der beiden Fanszenen einen Boykott (weil es halt eine Satire war) Das der Text von so vielen Leuten als wahr empfungen wird, lässt meiner Meinung nach schon sehr tief blicken. @B90 Ich denke, dass durch den Artikel dem normalen Bundesbürger ( ...

  • XeNoCiDe am 25.04.2008 21:46:06

    Mal hier schauen... Das die News immer noch nciht gelöscht bzw. um den Hinweis auf Satire korrigiert ist wirft nicht gerade ein seriöses Licht auf sie. :rolleyes: ...

  • Serious_99 am 25.04.2008 17:56:03

    ich kenne die quelle! offizielle quellenangabe: 1 april :D und was macht dann so eine Nachricht in den news? ...

  • Chummer am 25.04.2008 17:34:20

    der Richter, der die Überwachung Aufgrund von mangelnden Hinweisen abbrechen wollte, nach einem Telefonat von Innenminister Schäuble, kurzerhand beurlaubt und die Überwachung weitergeführt. Spätestens hieran erkennt man, dass es keine ernsthafte Nachricht sein kann. §§30 und 31 ...

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