
Im Antrag heißt es: "Die rasante Entwicklung des Internets seit den 1990er Jahren hat die Hoffnung genährt, dass mit dem World Wide Web ein Medium entstanden ist, welches die klassische Zensur außer Kraft setzen und den Menschen weltweit freien Zugang zu Informationen und Nachrichten gewähren könne."
Die Bundesregierung solle sich international für die Einhaltung von Presse- und Meinungsfreiheit einsetzen. Als Beispiel für die prekäre Lage von Journalisten und auch Bloggern in vielen Ländern wird das Pressefreiheits- Barometer der Reporter ohne Grenzen genannt. Aber auch die Verurteilung des Bloggers Hu Jia in China und die Ermordung der Journalistin Anna Politkowskaja in Russland kamen zur Sprache.
Die Bundestags-Debatte zum Thema war allerdings vor allem von deutlicher Kritik an der Situation in Deutschland geprägt. Vertreter von Grünen, Linkspartei und FDP gingen dabei deutlich auf die aktuelle BND-Affäre ein.
"Über die Beurteilung von Vorgehensweisen im Ausland herrscht meist sehr schnell Einigkeit, aber die Fehlentwicklungen, die wir im eigenen Land in den letzten Jahren erlebt haben, werden nicht angesprochen", bemängelte der FDP-Abgeordnete Florian Toncar die mangelnde Selbstkritik der Großen Koalition. Der Antrag sei zwar konsensfähig, aber leider nicht vollständig. Das sah Christoph Strässer von der SPD anders, aber auch ihn beunruhige es, "dass Eingriffe in [die Pressefreiheit] auch in diesem Jahr immer wieder beklagt werden". Auch Strässers Parteikollegin Angelika Graf betonte, dass Platz 20 im Pressefreiheits-Ranking der Reporter ohne Grenzen zwar nicht schlecht, aber noch deutlich verbesserungswürdig sei.
Das forderten auch die Abgeordneten von Grünen und Linkspartei, Volker Beck und Luk Jochimsen. Besonders Jochimsen machte dabei deutlich, dass der vorliegende Antrag zu schwammig formuliert sei, um tatsächlich Wirkung zu entfalten. Was sich vermutlich auch nicht bessern wird, nachdem er nun zur weiteren Beratung an den Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe verwiesen wurde. Denn das Ziel, die Bekämpfung von Zensur und insbesondere Internetzensur auf internationaler Ebene scheint zwar löblich. Aber wer dabei seine eigenen Hausaufgaben nicht erledigt, wird bei fremden Regierungen wohl kaum mit derartigen Forderungen groß Eindruck schinden können. (Autor: Simon Columbus)
(Via Netzpolitik.org)
News Redaktion am Freitag, 25.04.2008 21:25 Uhr
Zuerst sollte man die die persönliche Abneigung gegen VDS bei so einer Diskussion außen vorweg lassen und sie hier nicht ins Spiel bringen. Das hat nicht mit meinen pers. Abneigungen zu tun, es geht hier um Fakten. Selbst die Presseverbände selbst sehen das so und kritisieren die ...
Wovon redest du denn eigentlich? Ich rede davon wie schnell deine ach so lieb gewonnene Pressefreiheit verschwinden kann... Das habe ich bereits oben geschrieben. und die amys sind jetzt an einem entscheidenden punkt Sowas nennt man Paranoia. Ich ...
Dann werden die Außländischen medien einfach ausgewiesen so haben es die Chinesen in Tibet gemacht! Geht schneller als du denkst Wovon redest du denn eigentlich? ein weg zur diktatur beinhaltet viele kleine schritte und wenn es Hitler geschaft hat die Demokratie abzus ...
Wie kann man bloß soviel Unsinn von sich geben? Im Gegensatz zu China haben wir Zugriff auf Ausländische Medien. Auch wenn die Regierung etwas machen würde, wir würden es von ausländischen Medien erfahren. Dann werden die Außländischen medien einfach ausgewiesen so haben ...
Ich würde sogar noch weiter gehn und sagen soetwas wie pressefreiheit genau so wie datenschutz sind im grunde nur beruhigungspillen für die bevölkerung der beste beweis dafür ist china das ein staat wenn er es wirklich will alles wegzensieren kann und das ganze ohne das man wirklic ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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