
Frau Merkel bloggte jüngst auf ihrem Videopodcast zum Thema Urheberrecht:
"Deshalb müssen wir dies (die Bekämpfung der Raubkopien) im internationalen Rahmen machen, denn das Herunterladen von Computern ist eine Sache, vor der nationale Grenzen nicht schützen können."
Was unsere technikaffine Republiksleiterin damit gemeint haben könnte, bleibt allerdings nebulös, wahrscheinlich aber setzt sie sich für einen europaweiten Schutz vor der Verbreitung weiterer Raubmordkopien ein. Nach Browsern gefragt, hatte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries nur Fragezeichen als Antwort parat. Sie war nicht in der Lage den Kinderreportern vom Morgenmagazin zu erklären, welche Browser es gibt. "Browser? Was sind denn jetzt nochmal Browser?" Kritische Zeitgeister stellten sich die Frage: Wie soll eine solche Frau Entscheidungen bezüglich der Online-Durchsuchung treffen, wenn sie nicht mal die Bedeutung des Wortes Browser kennt? Grünen-Fraktionsvize Hans-Christian Ströbele wusste zumindest, dass man an bestimmten Orten unter Angabe bestimmter "Fundwörter" etwas im Internet finden kann, das ist zumindest besser wie nichts. Er und sein Computer wären häufiger unterschiedlicher Meinung, er hatte zumindest kein Problem damit zuzugeben, dass er sich mit moderner Technik nur ungern beschäftigen würde. Seine Homepage würden dementsprechend seine Mitarbeiter pflegen. SPD-Fraktionschef Peter Struck wusste auf die Frage nach Browsern auch keine Antwort und ging in die Gegenoffensive. Doch die junge Reporterin hatte sich im Gegensatz zu Herrn Struck schlaugemacht, sie hat einen Kurs in HTML besucht. Ihre Homepage dürfte zudem mehr Inhalte als seine bieten, die von Herrn Struck befindet sich derzeit "in Überarbeitung". Sowohl die Aussage von Frau Merkel als auch die Befragung der Politiker scheinen sich optimal in den Tag der geistigen Einfalt einzugliedern.
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Kinderreporter im ARD Morgenmagazin über Brigitte "Was ist ein Browser" Zypries
ZeckenNation-Denkmal
Die Berliner Folk- und Rocksängerin Barbara Clear beweist indes ganz aktuell das Gegenteil. Plattenverträge gab es für sie bislang keine, weil sie für die Labels weder eine Schlager- noch eine Popmaus spielen wollte. Auch die ihr von der Industrie vorgegebene Musik und deren Verhaltensregeln hat sie strikt abgelehnt. Sie möchte ihre Musik präsentieren und zwar dort wo es ihr gefällt. Doch ohne einen entsprechenden Bekanntheitsgrad ist keine Konzertvermarktung möglich, so glaubte man. In einer einmaligen Aktion schafft sie es mehrfach die Olympiahalle in München zu füllen, ganz ohne Hilfe der Plattenfirmen. Ihr neuestes Projekt ist das ZeckenNation-Denkmal. Wer ihr gleichnamiges Lied kauft, unterstützt mit jeweils einem Euro den Bundesverband der Tafeln in Berlin. Umsomehr Bestellungen zum Selbstkostenpreis eingehen, umsomehr Bausteine für das Denkmal gegen die Zecken können errichtet werden. Barbara Clear wendet sich mit ihrer Aktion konkret gegen den weltweiten Profit- und Machtpoker und erinnert an die zahlreichen Menschen, die hier an der Armutsgrenze leben.
"Die Blutsauger sind unterwegs, Zeckenschwadrone mit der gemeinsten und gierigsten Zeckenart: Menschliche Zecken. Man kann ihre Namen nicht aufzählen, es sind zu viele. Man muss ihre Namen nicht aufzählen, sie sind jeden Tag in den Medien und Schlagzeilen. Und sie blenden, heucheln und lügen lächelnd den Menschen ins Gesicht. Ihnen ist mein Lied und diese Aktion gewidmet, mit vielen Menschen gemeinsam soll ihnen hier ein Denkmal errichtet werden."
Labelchefs wie Lokaljournalisten hatten damals gelächelt, als sie vor ein paar Jahren ankündigte, eine Halle mit mehreren Tausend Fans zu füllen. Warten wir also ab, wie viele CDs sie bis zum 30. Mai absetzen kann. Bei Frau Clear ist man glücklicherweise vor nichts sicher, erst recht nicht vor einer Überraschung.
Welttag des geistigen Eigentums oder der geistigen Einfalt?
Die Piratenpartei Hessen orakelt, dass die Erklärung der Musiker am Welttag des geistigen Eigentums nichts Gutes hervorbringen wird. Massenabmahnungen, Bemühen um verfassungswidrige Auskunftsansprüche, eine Kriminalisierung der Schulhöfe, noch mehr Kopierschutz und DRM auf heimischen CDs oder käuflich im Netz erworbenen Musikstücken werden befürchtet.
"Der Welttag des geistigen Eigentums ist genau genommen der Welttag der geistigen Einfalt. (...) Es stehen diesen 200 Künstlern, die ihre Verträge mit der Musikindustrie gemacht haben, 100.000 Künstler gegenüber, die das Internet und die freie Verbreitung ihrer Werke nutzen und ohne die Musikindustrie ihr Geld verdienen. Die Musikindustrie verliert nicht nur Kunden, die sie systematisch kriminalisiert, sondern auch ihre eigentliche Einnahmequelle: die Künstler selbst. Mehr und mehr verzichten Musiker auf die Knebelverträge der Musikindustrie und vermarkten sich erfolgreich selber", kommentiert Thorsten Wirth von der Piratenpartei Hessen die Aktion der Musikindustrie.
Die hessischen Piraten fordern, das nichtkommerzielle Kopieren, Zugänglichmachen, Speichern und Nutzen von Werken nicht nur zu legalisieren, sondern explizit zu fördern, um die allgemeine Verfügbarkeit von Information, Wissen und Kultur zu verbessern. Gerade die kürzlich bekannt gewordenen Pläne von Microsoft, ihren DRM-Server abzuschalten, was bedeuten wird, dass die Käufer von DRM-geschützten Titeln diese nicht mehr anhören können, sobald sie sich einen neuen PC anschaffen, verleiht der Forderung noch mehr tagesaktuelle Brisanz.
(via doppelt gebloggt, thx!)
News Redaktion am Montag, 28.04.2008 19:11 Uhr
Ich hab mal 1 GB RAM geuppt :T Müsst ihr halt nur mit passender Software öffnen :) Link: http://ram.worldwidewarez.6x.to/kingston mfg, Cemper ...
lol die is so behämmert :p ...
also am besten find ich die 9-11 jährige die Hompages programmieren kann! ...
Was hier an Mist verzapft wird. Zum einen: Interessant, wie ihr Frau Merkel sämtliche Kompetenz absprecht, nur weil sie einen gewissen Versprecher leistet. Natürlich hätte sie sich korrigieren können und müsste Ahnung haben und bla - also meine Mutter ist ähnliches Kaliber, weshalb sollte nic ...
eyy aLTER was für problemmmmmmme haben du gecken griechenlande! http://img519.imageshack.us/img519/5923/peinlitschwp4.jpg ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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