Sie kam auf www.nacktcommunity.com/gallery/****code**** (online-girlies.com) zu einer Eingabemaske, in der die eigene Adresse schon eingegeben ist. Dort folgte sie dem Link "Jetzt direkt zu den Bildern" - Kosten, vor denen man gewarnt wird? Fehlanzeige! Aber nur bis zum Aufruf der ersten Seite hinter der Eingabemaske!
Dort steht nämlich: "Bei Anmeldung beginnen wir umgehend mit unserer Dienstleistung. Die Gebühr für den Zugriff auf die Seite beträgt einmalig 98 Euro. Sie können sich zwölf Monate lang unbegrenzt einloggen, dieser Dienst verlängert sich nicht automatisch. Nach dem ersten Zugriff ist Ihr gesetzliches Widerrufsrecht erloschen." Auch verwarnt die Firma jegliche Surfer beim Betreten der Website. Deren IP-Adresse werde bei der Teilnahme gespeichert. Anhand dieser wären sie über ihren Provider identifizierbar. Interessanterweise wird selbst fremden Surfern, die sich nicht von einer E-Mail zum Besuch der Website haben verleiten lassen, sofort angezeigt: "Bild wurde freigegeben".
Es ist nicht zu vermuten, dass sich auf der Seite wirklich die eigenen Bilder von einem der anderen angeschriebenen Personen befinden. Aber allein die Angst, es könnten irgendwo Nacktfotos veröffentlicht sein, wird viele - wie Manuela S. - zum überhasteten "durchklicken" verleiten. Weiterhin ist zu erwarten, dass Rechnungen und Mahnungen nicht lange auf sich warten lassen, sofern die Rechnungen nicht pünktlich bezahlt werden.
Und dazu raten auch hier die entsprechenden Stellen: "Nicht zahlen! Alles aufbewahren! Erst reagieren, wenn ein Mahnbescheid oder eine Klage vom Gericht kommen, wovon nicht auszugehen ist", so die Verbraucherzentrale Bundesverband auf Nachfrage.
Hinter der Falle steckt übrigens eine "Happy Passion GmbH" aus dem schweizerischen Frauenfeld. Das Unternehmen ist bereits vor Jahren unter dem Namen Pactus AG mit Seiten wie fahrschulquiz.com negativ in die Schlagzeilen geraten. Nachdem es jetzt ein paar Jahre still war, versucht man nun mit neuem Namen seit ein paar Tagen mithilfe der angeblichen NacktCommunity den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen ... doch: Wie zieht man überhaupt einem Nackten/einer Nackten das Geld aus der Tasche?
Auch die "Schweizerische Kriminalprävention" rät dringend davon ab, zu zahlen. "Für deutsche Betroffene gilt: Sie können sich beim Staatssekretär für Wirtschaft (SECO), über das Unternehmen beschweren. Bei ausreichenden Beschwerden wird das Unternehmen vorgeladen und in einer Art Anhörung zur Stellungnahme aufgefordert", so Hajo Michels von der Schweizerischen Kriminalprävention.
Danach werden sich die Betreiber den nächsten Trick einfallen lassen müssen, um noch mehr Ahnungslose abzuzocken. Erst die theoretische Führerscheinprüfung auf Fahrschulquiz.com, jetzt die Erotik-Abzocke mit angeblichen Nacktfotos - was kommt als nächstes? Der Phantasie der Betreiber sind scheinbar keine Grenzen gesetzt.
News Redaktion am Dienstag, 29.04.2008 17:39 Uhr
8 Jahre und über 900 Beiträge und du stellst TATSÄCHLICH diese Frage? Wieviele solcher Threads (und inzwischen Sammelhtreads) gibt es wohl allein in diesem Forum wegen sowas? Und was wenn man nun noch google benutzt? BTT: Was würde wohl passieren wenn ich auf Vertragserfüllung bestehen würde und d ...
Habe gerade von dieser Happy Passion gelesen und brauche mal eure Hilfe. Habe heute einen Brief von einem Inkasso euroliquid bekommen wonach ich für die Firma Happy Passion Hauptforderung 98 Euro Bisherige Mahnauslagen unserer Partei 25 Euro Kontoführungsgebühr 2 Euro Inkassokosten 45 Euro Zinsen s ...
Komisch ich bekomme nie solche E-Mails, irgendwas mache ich wohl falsch :) Aber das sollte doch jeder selber wissen, ob es Nacktbilder von einem gibt oder :) ...
Habe das nur oberflächlich angeschaut. Solche Seiten interessieren mich nicht wirklich. Cu Verbogener ...
Gleich auf der Startpage sieht man diese Aber warum eine "News"? Von solchen Seiten gibt es hunderte wenn nicht tausende. http://www.myvideo.de/watch/988765/BIZZ_Fass_ohne_Boden_fuer_die_NETContent_Ltd http://www.myvideo ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.