Timtube, nach YouPorn der zweitgrößte Anbieter im Internet, der sich darauf spezialisiert hat, Amateurfotografen und -filmern von erotischen Inhalten eine Plattform zu bieten, über die sie kostenfrei ihre Filme und Bilder ins Netz stellen können, ist mittlerweile schon seit 7 Tage offline. Doch das nicht kampflos. Timtube verspricht seinen Nutzern, alles daran zu setzen, damit dieser Willkür schon bald ein Ende gesetzt wird das Portal wieder online geht.
Die Macher von Timtube gedenken nicht, sich einschüchtern oder sich zur Zielscheibe der selbsternannten Jugendschützer vom Konkurrenten Kirchberg machen zu lassen. Man wird alles daran setzen, dass sich das Angebot weiterhin an alle User weltweit ohne Zensur und Beschränkungen richten kann. Und selbstverständlich im Gegensatz zu zahlreichen anderen Anbietern ohne Gebühren dafür zu verlangen, was diesen eher ein Dorn im Auge sein dürfte, als für einen ausreichenden Jugendschutz zu sorgen. Der Feldzug der Kirchberg GmbH, selbst ein Betreiber von Sex-Filmseiten, wurde in der Vergangenheit schon stark torpediert. Fast alle Klagen seitens Kirchberg wurden wieder aufgehoben. Timtube.com fragte kürzlich aufgrund dieser Zensurwelle bei dem Jugendschutzexperten Deutschlands Tobias Huch (ueber18.de) an, um die Beweggründe von Grebenstein & Co. zu verstehen. So äußerte sich Herr Huch sehr offen zum Thema:
"Herrn Grebenstein geht es definitiv nicht um Jugendschutz. Er sieht seinen alten Markt, den Markt der Offline-Videotheken, wegschwimmen und kämpft gegen die Zukunft an. Wenn sich Herr Grebenstein mit Jugendschutz wirklich befassen würde, müsste er einsehen, dass Pornographie nicht jugendgefährdend und die deutsche Gesetzgebung in dem Sektor sogar verfassungswidrig ist. Echter Jugendschutz beginnt im Elternhaus und durch einen offenen Umfang mit Medien, nicht durch Zensur und Unterdrückung, die in erster Linie erwachsene Bürger trifft. Der so genannte "Jugendschutz" ist kein seriöser Weg, um Wirtschaftsinteressen durchzusetzen."
Das Ziel "Jugendschutz" der klagenden Firma scheint auch aufgrund der Tatsache ein Vorwand zu sein, weil das Unternehmen Kirchberg Logistik GmbH bereits im Juni 2007 eine einstweilige Verfügung wegen des ungeschützten Verbreitens von Pornografie an Minderjährige (Aktenzeichen: 327 O 389/07) erteilt bekommen hat. Später wurde der Kirchberg Logistik GmbH die Verbreitung von Pornografie im Internet an Minderjährige vom Landgericht Hamburg (Az. 327 O 389/07) untersagt. Auch eine einstweilige Verfügung wegen unerlaubter Zusendung von E-Mail-Werbung (Spam) wurde gegen die Kirchberg Logistik GmbH, Hannover, und deren Geschäftsführer erlassen (Aktenzeichen 31 O 470/07, Landgericht Köln, 17. Juli 2007).
Stellt sich hier nicht berechtigterweise die Frage, um was es der Firma wirklich geht? Ist sie wirklich so stark am Schutz unserer Kinder und Jugendlichen interessiert, wie sie es einen gerne glauben lassen möchte? Oder geht es doch vielmehr um den eigenen Geldbeutel, wie der Experte Huch dies bereits anmerkte?
Die allgemeinen Chancen in der Auseinandersetzung schätzt Tobias Huch zudem als sehr gering ein:
"Schon der Angriff der Firma Kirchberg auf den Provider Arcor und die durchgesetzte Sperrung von YouPorn war ganz klar Unrecht. In einem von mir finanzierten Grundsatzverfahren vor dem Landgericht und dann final vor dem Oberlandgericht Frankfurt (Az: 6 W 10/08) zur Sperrung von Google.com bei dem Zugangsprovider Arcor hat das Gericht ganz klar die entschieden, dass Provider nicht haftbar zu machen sind für die durchgeleiteten Inhalte. Ebenso ist eine Sperre von TimTube.com ein unglaublicher und unrechter Vorgang. Deutsche Gesetzgebung ist nicht der Maßstab aller Dinge in der Welt. Der Spruch "Am deutschen Wesen, soll die Welt genesen" war schon früher dumm und wird mit der Zeit sicher nicht intelligenter."
Aus dieser Sichtweise heraus ist es verständlich, dass sich die Verantwortlichen bei Timtube nicht dem Zensurwahn beugen und für sich und ihre User kämpfen werden. Die Geschäftsführer dieser Plattform haben immer mit allen seriösen Anbietern im Erotikmarkt einen offenen Dialog geführt und sich insbesondere auf dem Feld des Schutzes von Urheberrechten positiv hervorgetan. Anstatt beim Konkurrenten die Stecker ziehen zu lassen, hätte man alternativ nach Wegen suchen können die Altersüberprüfung der Besucher effizienter zu gestalten. Wer also ist wirklich dafür verantwortlich, dass Minderjährige nur das zu Gesicht bekommen, was man ihnen im entsprechenden Alter zumuten kann? Der Gesetzgeber, die Eltern oder gar die Konkurrenz im Internet, die sich mit ihrem nicht uneigennützigen Engagement stark hervorgetan hat? Diese Frage mag jeder für sich selbst beantworten.
News Redaktion am Mittwoch, 07.05.2008 00:07 Uhr
und ich kannte redtube noch nicht, wieder was gelernt :T ...
Timtube? Kannte ich noch garnicht, lol finde eh Redtube.com am besten, danach Youporn. ...
Moin, Dann kauf dir doch einfach einen vernümftigen Router und sperre diese Seiten so, dass deine Kids da nicht drankommen. Ich finde es albern. Alle machen es und keine darf es sehen. So lange da keine Vergewaltigungen oder so gezeigt werden, finde ich das ok. Wenn Eltern kei ...
Ab wann man reif ist einen Porno zu sehen mag individuell unterschiedlich sein. Ich finde schon dass es Jugendschutz geben sollte. Natürlich ist es auch von der Erziehung und Aufklärung abhängig ob ein Kind einen Porno sieht und total schockiert ist oder sich denkt "ey... das ist doch das normalste ...
ich frage mich ernsthaft was daran so schlimm ist wenn ein 12 - 14 jähriges kind im netz pornos sieht. teilweise sind eh schon mit 12 jahren keine jungfrauen mehr und wissen genau was da passiert. also für was die ganze aufregung hier um kinderschutz bla bla? es geht hier sowieso nicht um kinder son ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.