
Neben dem Kundenschwund im vergangenen Jahr von über zwei Millionen Telefonanschlüssen, musste sich die Telekom nun auch noch Vorwürfe bezüglich einer Marktbehinderung gefallen lassen. Die Kundenzahl in diesem Bereich liegt aktuell bei 33,2 Millionen. Im Laufe der Ermittlungen kamen viele Details an das Tageslicht, welche begründete "Zweifel an der Unbedenklichkeit" aufkommen ließen.
Diverse Bedenken hatten auch zwei alternative Anbieter und zögerten nicht lange mit der Einleitung eines Missbrauchsverfahrens. Die Telekom rechtfertigte sich bei den wartenden Kunden für den überdurchschnittlichen Rückstau und macht das große Umschalt-Aufkommen dafür verantwortlich. Die Leidtragenden waren die Kunden, den anderen Anbietern waren die Hände gebunden. Besonders "Telefonica" und "Arcor" fühlten sich im Wettstreit um neue Kunden schlecht behandelt und benachteiligt. Durch das Verfahren war die Telekom großem Druck ausgesetzt und fertigte den Auftragsstau im Eiltempo ab. Nur auf diesem Wege konnte das Verfahren letztendlich eingestellt werden. Für die Zukunft möchte der Bonner Konzern seine Auftragsbearbeitung anpassen, um auch die Umschaltung der Leitungen fristgerecht durchzuführen.
Festnetzchef Timotheus zeigt sich erleichtert über die Entwicklungen: "Eine Marktbehinderung lag nicht vor und war auch nicht in unserem Interesse". Die pünktliche Umstellung der Leitungen und generell die Einhaltung von Fristen fällt nun auch unter die Beobachtung der Bundesnetzagentur. Laut eigenen Angaben soll einem zeitigen Einschreiten bei Missachtung der Fristen künftig nichts im Wege stehen. (Autor: gS-)
(Via Der Standard.at)
News Redaktion am Donnerstag, 08.05.2008 18:32 Uhr
sicherlich ist es für alle die umsteigen möchte ärgerlich wenn sie ewigkeiten darauf warten und zeitweise vielleicht gar kein netz haben, wie es genau war werden wir nicht erfahren - mir erscheint es jedoch seltsam, denn kaum spricht man die Telekom über ne Anzeige an geht alles ganz flott... al ...
Das jeder seine eigenen Kunden lieber behandelt, ist doch klar. Denkt ihr, 1&1 wäre anders, wenn sie Monopol an der letzten Meile hätten? ich glaube nicht. Ich kann nicht beurteilen, ob T-Com oder die Konkurrenz Recht hat, somit werde ich die Telekom nicht für was ankreiden, was ich net beurtei ...
Worum geht es in diesem Newsbeitrag? ...
Mein Vater war auch schon betroffen, DSL 16k bei Alice bestellt nach 3 Monaten den 16k Tarif zahlen, kam dann ne Meldung, dass wir nicht im Verfügbarkeitsbreich liegen. Schöne Sache! Ich selber absolviere meine Ausbildung bei der Telekom und bin mir sicher, dass man nirgendwo einen besseren Servi ...
Sehr richtig. Zum Beißpiel durch leere Versprechungen à la "DSL 16 000 ? Kein Problem, sie brauchen nur zu uns zu wechseln". Und das in Gebieten, wo nicht einmal DSL 384 möglich wäre ;) ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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