
In Tennessee, Illinois sowie in Kalifornien habe sich die Legislative angeblich bereits ausgiebig mit diesem Thema befasst, so "Educause" Vertreter, die bei einer Konferenz zum Thema "Technologische Richtlinien" in letzterem Bundesstaat gesprochen hatten. Die Konferenz war durch diese Non-Profit-Organisation organisiert worden, welche aus den Technikabteilungen diverser Hochschulen entstanden ist.
Die Vertreter der Hochschulen, die bei dieser Veranstaltung anwesend waren, wurden durch Educause Mitglieder gewarnt. Man solle die Augen offen halten und insbesondere auf Bemühungen der RIAA und MPAA Lobby achten, die versuchen ihren Einfluss auf die Führungen einzelner Bundesstaaten auszubauen. Den Teilnehmern wurde nahegelegt, sich auf einen Gegenschlag gegen diese Vorgehensweise vorzubereiten. Konkret vorgestellt habe man sich dabei der Legislativen klar zu machen, dass die Rechnung für dieses Vorgehen zu einer Bürde und Kostenfalle für die Hochschulen würde. Nicht zuletzt sei ein solches Vorgehen gegen die Studenten auch ineffektiv, da es diese keinesfalls hindern würde, Musik und Filme auf dem Campus zu tauschen.
Mit dieser Thematik konfrontiert zeigte sich eine Sprecherin der RIAA, Cara Duckworth, ungewohnt bedeckt. Sie wollte die Behauptung weder bestätigen noch bestreiten. Vielmehr versuchte man indirekt zu antworten, wie man es gewohnt ist.
"Wir schätzen unsere Verbindungen zu den Vertretern der Hochschulen sehr. Deshalb versuchen wir immer Möglichkeiten zu finden, die uns eine direkte Zusammenarbeit mit den Universitäten ermöglichen, damit wir einen gemeinsamen Nenner im Kampf gegen Piraterie finden können."
Die Unterhaltungsindustrie selbst bekämpft nun schon seit Jahren Piraterie und beschwert sich in regelmäßigen Abständen bei der Regierung, diese würde nicht ausreichend gegen dieses Tauschverhalten von Musik und Filmen vorgehen. Man stellte gar die These auf, dass College Studenten die Hauptschuld an ihren Aktivitäten tragen würden. Vertreter von Hochschulen halten hier entgegen, dass die Daten unzuverlässig wären und Piraterie überall im Internet stattfinde, nicht nur an Colleges. Indes sei eine Belästigung der Hochschulen nicht nur übertrieben, sondern auch sinnlos. Insbesondere wurde auf die gestiegene Zahl an Mitteilungen verwiesen, die die RIAA jetzt an Universitäten versendet.
(Via p2pnet, thx)
News Redaktion am Freitag, 09.05.2008 23:31 Uhr
Sie werden das schmiergeld genauso annehemen wie die bisherigen lobbyisten. Liegt an der natur der menschen. Egoismus rockt, geld rockt.... ich hasse menschen ...
Was wird wohl passieren, wenn erstmal die Studenten, die jetzt von der Industrie verfolgt werden, zu den mächtigsten Männern und Frauen der Nation geworden sind? ...
Wie durch Vertreter von Hochschulen bekannt wurde, strebt die RIAA und die MPAA unter Zuhilfenahme der Legislative einen Gesetzesentwurf an. Dieser soll die Universitäten dazu zwingen, den P2P Datenverkehr auf illegale Aktivitäten hin zu überwachen. Werden solche festgestellt, sollen sie dafü ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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