
Von Thunderbird, dessen Entwicklung nicht mehr von der Dachfirma Mozilla betreut wird, sondern jüngst an die neu gegründete Tochter Mozilla Messaging übertragen wurde, existiert jetzt eine erste, frühe Alpha der 3er-Linie. Diese "Shredder a1" genannte Version sei noch nicht für den Produktiveinsatz geeignet, sondern zuvorderst für die Fehlersuche kompiliert worden. Als Höhepunkte von Thunderbird 3 werden in den Release Notes angegeben:
- die Integration des bereits als Thunderbird-Erweiterung "Lightning" beziehungsweise das separate Tool "Sunbird" bekannten Mozilla-Kalenders in das Hauptprogramm
- auf Mac-Rechnern der (optional zuschaltbare) Zugriff auf das System-Adressbuch
- eine stark verbesserte Suchfunktion
- der verbesserte Addon-Manager
- ein Update auf Mozillas neueste Gecko-Engine, welche für die Darstellung von Mails, Websites u.ä. zuständig ist.
Es bleibt fraglich, ob es ein sinnvoller Schritt ist, den Kalender komplett in Thunderbird zu integrieren, denn weniger ist oft mehr. Viele Anwender hassen Bloatware und wollen als Mailprogramm lieber eine schlanke Anwendung und selbst entscheiden, welche Features sie zusätzlich installieren oder anderen Programmen überlassen wollen. Zumal der aufgebläht-träge Platzhirsch MS Outlook wesentlich mehr Optionen zur Synchronisierung mit mobilen Endgeräten bietet. Wer etwa Sunbird / Lightning mit einem Windows Mobile-PDA abgleichen will, muss dazu das knapp 20 Euro teure BirdieSync installieren. Man wird sehen, ob die Featuritis von Thunderbird in der Form sinnvoll ist.
Wer keine Angst vor einer umfassenderen Messaging-Lösung hat, kann alternativ auch einen Blick auf die Thunderbird-Fork Spicebird werfen. Neben den Features von Thunderbird 3 soll das Programm auch Instant Messaging und einen besseren Feedreader bieten, zukünftige Versionen werden auch ein Bloggingtool und die umfassende Integration in Social Networks enthalten. Spicebird ist bis jetzt nur auf Englisch, in der Version 0.4 für Windows und Linux verfügbar.
Indes nähert sich Firefox 3 endgültig der Fertigstellung. Die Zeit der Beta-Versionen ist vorüber, jetzt wird an den Release Candidates gearbeitet. Die finale Version 3.0, welche unter anderem starke Verbesserungen im Speichermanagement, ein besseres Bookmarkingsystem und viele Detailverbesserungen enthalten soll, wird für die ersten Junitage erwartet. Testwillige, die sich schon jetzt einen gefahrlosen Eindruck vom zu 99% fertigen Firefox 3 machen wollen, ohne die parallele Firefox 2-Intallation zu gefährden, seien auf Caschy verwiesen, der wie schon bei den Betas ein Paket mit einer "Portable"-Version für Windows zusammengeschnürt hat. Einfach entpacken, exe starten und fertig. Wer seine Einstellungen, Addons und so weiter mit der Portable Version verwenden will, kann die gleichen Tricks verwenden, die wir schon für die Beta 5 beschrieben haben.
(Autor: Fraencko)
News Redaktion am Donnerstag, 15.05.2008 17:36 Uhr
Ubuntu ist sowieso keine ernstzunehmende Linux Distribution Du wärst überrascht wie eng Ubuntu mit Debian zusammenarbeitet. Deine Argumentation lautet praktisch "Debian ist nicht ernstzunehmen." ...
jetzt ist der firefox richtig in version 3 rc1 da: http://stadt-bremerhaven.de/2008/05/16/portable-firefox-3-rc1-deutsch-jetzt-downloaden ...
Firefox bläht sich sowieso immer mehr auf. Nachdem ich von der Beta wirklich positiv überrascht war zumindest bei dem was als erstes Auffällt nämlich die Geschwindigkeit. Ansonsten gibt es nun auch wircklich viel schlechtes über Mozilla bzw Firefox zu sagen man schaue einfach mal F!XMBR rein un ...
Ubuntu ist sowieso keine ernstzunehmende Linux Distribution, was den tieferen Sinn der integrierten Applikationen angeht. Die Maintainer verstehen weder die Applikationen, noch den Source, modifizieren sich hobbistisch einen Unsinn grafisch zurecht und posen groß rum. Außen hui, innen pfui. Allein ...
Mir stößt der Featurismus von Firefox auch langsam sauer auf. Der in Ubuntu 8.04 integrierte Firefox verwendet eine (imho) google-Unterstützte URL-Komplettierung, d.h. jeder eingetippte URL-Pfad wandert brav fürs Protokoll an Google, dafür bekommt man eine Previewliste der passenden URLs, ausfà ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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