
Gestern veröffentlichte Facebook auf dem eigenen Entwickler-Blog, dass sie nicht an Google's "Friend Connect" teilnehmen werden.
Also Grund wurde angegeben, dass die Verteilung von Benutzerinformationen weder im Sinne der AGB von Facebook ist, noch beabsichtige dies das Unternehmen selbst. Facebook setzt hier klar ein Zeichen in Sachen Privatsphäre und User-Schutz. Chef der Privacy-Abteilung von Facebook, Chris Kelly gab bekannt, dass es nie eine formelle Partnerschaft zu Google in Sachen Friend Connect gab. Für ihn käme es nicht in Frage Nutzerdaten an Dritte zu geben. Besonders Kelly war daran beteiligt, Applikationen abzuschaffen, die Daten von Facebook auslesen und an andere weitersenden. Weiterhin beklagt er, sein Unternehmen sei nicht ausreichend aufgeklärt worden, wie "Friend Conenct" arbeitet und was genau im Hintergrund passiere.
Bei Google ist die Enttäuschung nun groß. Hat man erst einmal einen Partner wie es Facebook an Bord, so steht einem erfolgreichen Start an und für sich nicht mehr im Wege. Chefentwickler von Google, David Glazer dazu: "Das ist eigentlich recht simpel, wir sind der Meinung der User soll die Kontrolle über seine Daten haben und entscheiden, was damit passiert. Schade, dass Facebook unseren Dienst und seinen Benutzern diese Möglichkeiten nicht zur Verfügung stellen möchte".
Vergangene Woche hat das Management von Facebook angekündigt, seine Programmierschnittstelle (API) zu erweitern und die Datenportabiliät auszubauen. Nicht nur Google ist jetzt gespannt darauf, wie Facebook Connect technisch umgesetzt wird. Ebenso spannend wird es, wie die Entwicklung bei MySpace hinsichtlich der Öffnung ihrer Nutzerschnittstelle für Dritte verläuft. Durch die sogenannte "Trusted Authentification" hat der Benutzer die Option zu entscheiden, welche Seiten Zugriff auf seine Daten haben sollen. Mit dem "Dynamic-Privacy" Verfahren sollen dann künftig freigegebene Daten automatisch und regelmäßig aktualisiert werden. Insbesondere für kleine und private Webseiten könnte diese Schnittstellen-Verbindung interessant sein. Das Ziel von Google ist es, besonders diesen Seiten mehr Traffic zu verschaffen - aber ganz ohne Eigennutz ist ein solches Vorhaben natürlich auch nicht.
(Autor: gS-)
(Via news.com, thx)
News Redaktion am Freitag, 16.05.2008 11:28 Uhr
dann warten wir auf facebook-connect, das selbe in grün :confused: ...
Geht es nach den Vorstellungen von Google, so sollen die Daten der Sozialen Netzwerke künftig nicht mehr nur auf die eigene Community begrenzt, sondern im ganzen Netz verfügbar sein. Durch den Einbau des von Google bereitgestellten Codes in den eigenen Quelltext soll der weltweiten Gemeinschaft ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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