
Digistan steht für Digital Standards Organization. Die Vereinigung bestehend aus zahlreichen Aktivisten wurde letztes Jahr gegründet und plant in Den Haag für den 21. Mai die Veröffentlichung ihrer Erklärung. Andry Updegrove von der Linux Foundation ist Anwalt und stellt die Inhalte und Ziele der ersten Entwürfe auf seiner Webseite Consortiuminfo.org vor.
Grundrechte wie freie Meinungsäußerung und Versammlungsfreiheit sollen nach den Vorstellungen der Organisation auf die virtuelle Welt übertragen werden. "Deshalb muss sichergestellt werden, dass unsere Möglichkeit, diese Freiheiten auszuüben, nicht unbeabsichtigt bröckelt oder verloren geht." Ein einfacher und preisgünstiger Zugang zum Internet soll sichergestellt werden. Die Regierungen sind moralisch dazu verpflichtet, den Bürgern Chancengleichheit bei Wirtschaft und Bildung zu verschaffen."
Freie und offene Standards seien zudem unabdingbar. Die Mitarbeiter der staatlichen Behörden sollen selbst nur noch Technologien nutzen, die auf Freien und offenen Standards basieren. Jegliche nicht quelloffene Software könnte demnach nicht mehr benutzt werden. Man sieht die eigene Erklärung als Formulierungshilfe für Bürger wie auch Gesetzgeber an. Dass deren gut gemeinten Vorschläge in die Realität umgesetzt werden ist ja schon hier in Europa illusorisch, geschweige in den zahlreichen Diktaturen dieser Erde. Trotzdem ist alleine die Existenz einer solchen Richtlinie interessant, schon um zu sehen wie weit entfernt wir uns derzeit davon tatsächlich bewegen.
(Via Linux-Magazin Online, thx!)
News Redaktion am Freitag, 16.05.2008 13:14 Uhr
Ich würde dazu mal Accelerando oder Glasshouse von Charles Stross lesen. Ist zwar fiktion, aber es ergeben sich neue perspektiven. ...
Das Internet hat unser aller Leben stark verändert, sind die Gesetzgeber diesen Veränderungen bereits gerecht geworden? Die Organisation Digistan will erläutern, wie Menschenrechte im heutigen digitalen Zeitalter im Idealfall auszusehen haben. Auch fordert man für alle einen möglichst preisw ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
Kämpfe als Held in diesem einzigartigen Fantasy Game. Viele Gefahren und Abenteuer erwarten dich!
spielen
Erschaffe deine eigene Insel und erobere die Welt. Krieg oder Wachstum - deine Strategie entscheidet!
spielen
Werde Gladiator und kämpfe im antiken Zeitalter um Ruhm und Ehre. Gehe Bündnisse mit anderen Spielern ein und kämpft gemeinsam gegen die schrecklichen Barbaren.
spielen
Ziehe als einsamer Waldläufer oder an der Seite von Kampfgefährten in einem Fantasy-Spiel von Abenteuer zu Abenteuer.
spielen
Tritt gegen legendären Samurai aus Japan des 19. Jahrhundert an und werde der gefürchtetste aller Samurai.
spielen
Tritt in eine epische Schlacht zwischen Werwölfen und Vampiren, in der nur die Stärksten überleben werden, ein.
spielen