
Smith bezeichnet diese Form der Attacke als "Phlashing" oder anschaulicher als "Permanent Denial of Service Attack (PDOS)". Im Gegensatz zu einer DDOS, also einer "Distributed Denial of Service Attack", benötigt man für die PDOS kein Zombienetzwerk, dass die Attacke durchführt. Sie sei daher einfacher durchzuführen und richtet sich im Allgemeinen nicht auf die Hauptkomponenten im System, sondern auf kleine, eingebettete Hardware. Auf diesen Komponenten befindet sich dann oft nicht die aktuellste Firmware und bietet ein erhöhtes Sicherheitsrisiko. Gerade die Funktion des Firmwareupdates beinhaltet dabei das Risiko des Angriffs. Durch das Aufspielen von Hacks kann die gesamte Hardware unbrauchbar gemacht werden. PDOS ist also reine Hardwaresabotage. Das große Problem an diesen Attacken ist, dass sie auf der Systemebene der Hardware zum Tragen kommen und die Sicherheit von kleinen, eingebetteten Systemen im Netzwerk oft schlichtweg vergessen wird.
Auf der EUSecWest stellt Rich Smith ein Werkzeug vor, mit dem sowohl man diese Attacke durchführen kann, also auch potenziell gefährdete Schwachstellen in eingebetteten Netzwerken aufspüren kann. Das Tool trägt den Namen "PhlashDance".
Moore, Direktor des Sicherheitsunternehmens Breaking Point Systems sagte, dass bedenklicher als eine reine PDOS-Attacke einzustufen ist, wenn auch unbemerkt Malware oder Trojaner einen Weg in diese eingebetteten Systeme finden. Denn wenn es möglich ist, unbemerkt die Firmwares zu flashen, dann wird es auch möglich sein, modifizierte Firmware auf die Geräte zu spielen.
( via Darkreading )
News Redaktion am Dienstag, 20.05.2008 17:18 Uhr
Tja, ist halt ne Frage, wieviel einem diese sensiblen Daten wert sind. Und soo groß ist der Aufwand im Vergleich zum Nutzen auch wieder nicht. ...
Aber abseits rein physischen Zugriffs kann man auch ein zweites interenes Netz installieren, welches nur Wartungszwecken dient und physikalisch von der Außenwelt getrennt ist. .... So schwer kann das kaum sein und der Mehraufwand ist den Gewinn an Sicherheit und die Beibehalt ...
Muss meinem Vorredner zustimmen: Wer wirklich Sicherheit will, wird sich überlegen, auf welche Weise er Firmwareupdates einspielt. Aber abseits rein physischen Zugriffs kann man auch ein zweites interenes Netz installieren, welches nur Wartungszwecken dient und physikalisch von der Außenwelt getre ...
Habt ihr schonmal mit embedded Systemen gearbeitet? Wenn man wirklich sicher sein will, dann lässt man eben nur physischen Zugriff per seriellem Kabel oder JTAG zu und gut is. Das würde zwar die Wartung dieser Systeme unglaublich erschweren aber wenn man ein höchstmaß an Sicherheit braucht sol ...
Aber was ist, wenn der Angreifer eine Firmware aufspielt, die sich nicht updaten lässt. Dann muss die Hardware raus um die Chips neu zu flashen. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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