
Chicagos Gesetzeslage legt fest, dass beim Verkauf von Konzertkarten, auch im Internet, acht Prozent Vergnügungssteuer aufgeschlagen werden muss. Die Leitung des eBay Unternehmens ist jedoch nicht der Auffassung, dass dieser Beschluss für sie gilt, und hat es daher bei der Preisbildung versäumt die nötigen Steuern zu veranschlagen.
Momentan ist der konkret fällige Betrag noch unklar, als jedoch 2006 das erste Mal angekündigt wurde besonders auch auf die Steuerpflicht im Onlinehandel zu achten, äußerte ein Fachmann, dass der Stadt dadurch bis zu 16 Millionen US-Dollar verloren gehen könnten. Angesichts des hohen Betrags will man sich dieses Problems verstärkt annehmen und den Sachverhalt genau nachprüfen. Am vergangenen Montag hat die Stadt die ersten Beschwerdeschreiben Richtung eBay und Stubhub versendet und fordert die beiden Unternehmen zur Offenlegung ihrer Umsatzbilanzen auf. Wegen des derzeitigen Daten- und Informationsmangels kann die Stadt keine Schätzung über den aktuellen Steuerverlust durchführen. Das Chicago Law Department hofft auf kooperative Zusammenarbeit und arbeitet aktuell zugleich an ähnlichen Prozessen. Dazu zählen Verfahren gegen Amazon.com und ähnliche Anbieter. Ein Pressesprecher von eBay verkündete, dass die Steuererhebung besonders für kleine und mittelständische Unternehmen von großer Bedeutung sei.
In seinen Augen würde der Einbau eines solchen Steuersystems hohe Kosten verursachen und könnte kleinere Betriebe schädigen. Neben dem Verdienst durch Steuereinnahmen rechtfertigt die Stadt das Vorhaben damit, dass lokale Kartenverkäufer im Gegensatz zu den Onlineanbietern benachteiligt wären, weil diese ja die Steuern veranschlagen. Oder geht es den Stadtvätern doch nur um den schnöden Mammon?
(via smh.com.au, thx)
News Redaktion am Mittwoch, 21.05.2008 12:28 Uhr
Und dann geht einem noch Geld verloren, wenn man darauf achtetMomentan ist der konkret fällige Betrag noch unklar, als jedoch 2006 das erste Mal angekündigt wurde besonders auch auf die Steuerpflicht im Onlinehandel zu achten, äußerte ein Fachmann, dass der Stadt dadurch bis zu ...
Vergnügungssteuer.................................................... 8% Vergnügungssteuer!!!! ...
Wenn ich es richtig gelesen habe, dann geht es um Wiederverkäufer. Die haben die Steuer schon beim Kauf entrichtet. Und jetzt soll sie nochmals beim Wiederverkauf drauf geschlagen werden? Dann würde ja die Steuer 2x für die gleiche Karte bezahlt werden. Das kann es doch eigentlich nicht sein. G ...
Vergnügungssteuer.................................................... ...
Na ja, wenn die kleinen Händler zahlen sollen - warum dann nicht auch EBAY und CO:? Ich find das nur gerecht. Und ums Geld geht´s doch sowieso überall und immer und jedem... Also seh ich da keine "Mammon-Abzocke". Servus ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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