
Die Studie ergab auch, dass britische Musikfans für durchschnittlich 3,32 Single-Downloads pro Monat bezahlen - und immerhin 51 Prozent der digitalen Musiksammlungen von gerippten CD's stammen.
"Die Statistiken sind offensichtlich besorgniserregend, aber die Studie gibt auch Anhaltspunkte, wie Fans, die lediglich unregelmäßig kommerzielle Downloads nutzen, dazu ermuntert werden können sich vollständigen mit lizenzierten digitalen Musik-Angeboten zu beschäftigen"
erklärt Tim Walker vom Forschungsinstitut "The Leading Question", dass die Studie erstellt hat. Viele Musikhörer würden beispielsweise ein paar Singles per iTunes herunterladen, wenn sie zu Weihnachten einen neuen iPod bekommen haben - aber nur wenige würden dadurch zu regulär zahlenden Kunden. Denn laut Studie haben jeweils 28 Prozent der befragten Musikfans mindestens einmal einen Filesharing- oder einen kommerziellen Downloadanbieter ausprobiert.
Aber während bei den Filesharern der Großteil (22 Prozent) danach diesen Dienst weiter nutzt, sind es bei kommerziellen Anbietern lediglich die Hälfte (14 Prozent). Es gelingt ihnen also nicht, Kunden längerfristig zu binden. Erst kürzlich hatte eine ebenfalls britische Studie dazu herausgefunden, dass das Angebot der kommerziellen Services einen großen Anteil an diesem Misserfolg hat: 70% der befragten Filesharer gaben an, dass sie auf den kommerziellen Portalen einfach nicht die Titel bekämen, nach denen sie suchten.
Und auch Paul Brindley, Geschäftsführer von Music Ally, einer Beratungsagentur für digitale Geschäftsstrategien, haut nicht einfach in die Kerbe "Filesharing macht die Musikindustrie kaputt":
"Die Geschäftsmodelle müssen sich radikal ändern, wenn die Musikindustrie irgendeine Chance haben will, die aktuellen Verkaufsrückgänge zu stoppen", erklärt er zu der Studie. Vielversprechende Ansätze dafür gibt es genug, wie etwa die Diskussion "Musik im Netz" auf der vergangenen re:publica zeigte. Unter den Teilnehmern dort war auch Tim Renner, dessen Label-Radio-TV-Kombinat Motor Music zu den bekanntesten Vertretern eines innovativen Stils in der Musikindustrie gehören dürfte. Zitat: Die Musikindustrie befinde sich "im Zombie-Stadium". Unwahrscheinlich, dass diese neue Studie sie daraus erwecken wird.
(via PC World)
News Redaktion am Donnerstag, 22.05.2008 14:54 Uhr
Nun bleibt diese CD ungehört und bezahlt. Diesen Fuzzis von der Musikindustrie geht es doch nur darum, daß man die Musik bezahlt, ob man die auch hören kann, ist denen doch wurscht. Am Hören verdienen die ja nix. MfG Andy ...
Also, ein einziges mal hab ich nach einer speziellen Scheibe für jemanden gesucht, diese gekauft und versucht diese zu brennen, nicht abspielbar gewesen, wegen DRM, seitdem ich für diese 7 Pfund den Datenschrott kaufte, bin ich von britischen Downloadportals kuriert. Aber die bei www.7digita ...
Man kann Musik auch auf Vinyl pressen, einen vernünftigen Preis verlagen ... Dann muss man nicht jammern ... ...
Auch wenn es nicht ganz zum Thema passt. Ich zahle nicht für Musik, da... 1.) ... 99 % Mainstream-Schrott ist (Tokio Hotel, Sido,Jimi Blue, Killerpilze u. ähnlicher Scheiß) 2.) ... Die meisten Alben, die ich höre in Deutschland nicht erhältlich sind ...
Einen Grund ist es noch das man in dem Land wo man lebt einfach nicht die Musik aus dem Ausland bekommt die man haben will. Das ist mein Hauptgrund warum ich noch Musik herunterlade. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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