
Diese Methode wurde in den USA und offensichtlich auch in Deutschland zum Einsatz gebracht. Den Kassenschlager Indiana Jones hätte man nicht so einfach mit einer Kamera mitschneiden können ohne seinen Standort zu verraten. Das Bild war zwar in der gewohnten Qualität, doch der Ton schien einige Probleme zu bereiten. Nicht ganz zufällig, so die ersten Vermutungen der Kinobesucher. Wie sich im Nachhinein herausstellte, handelt es sich hierbei um eine neue Variante eines Wasserzeichens.
Kinopiraten sind natürlich die erklärten Feinde der Filmindustrie, zumindest glaubt sie das, und genau diese sollen nun noch zielsicherer verfolgt werden. Man nimmt an, die Aussetzer sind von Kino zu Kino unterschiedlich. So soll nachvollzogen werden, in welchem Kino der CamRip erstellt wurde. Kinobesucher beklagten in einigen Blogs, dass es sich dabei um eine äußerst nervenaufreibende Art des Kopierschutzes handelt. In welcher Weise haben solche Tonaussetzer dann noch etwas mit einem kulturellen Genuss zu tun, für den man auch noch bezahlen soll? Ganz zu schweigen bei einer derartigen Häufung. Ob die Kinobesucher künftig mit noch drastischeren Einschränkungen rechnen müssen ist nicht unwahrscheinlich, im "worst case" könnten solche Aussetzer sogar die Darstellung des Films beeinträchtigen. Spätestens dann werden viele auf einen Besuch im Lichtspielhaus verzichten und den Abend anderweitig verplanen.
Was für die Produktionsfirmen wie auch die Filmindustrie alles andere als erstrebenswert wäre. Man bedenke nur, zu welchen Verlusten es dadurch kommen könnte. Und wieder ist der Kampf zur Verteidigung des Urheberrechts um eine neue exotische Facette bereichert worden. Leider wird die Auseinandersetzung auch hier auf dem Rücken der zahlenden Kundschaft ausgetragen.
(via rlslog.net, thx)
News Redaktion am Freitag, 30.05.2008 22:56 Uhr
Bald isses im Kino wie beim Flughafen, totale Kontrolle. Danach muss man sich auf seinem Stuhl setzen und man wird vom Kinopersonal angeschnallt wie in einer Achterbahn, dazu noch Nachtsichtkameras die jeden Winkel im Kino Filmen, die Wachen an den Ecken dürfen natürlich nicht fehlen ...
Bald isses im Kino wie beim Flughafen, totale Kontrolle. Danach muss man sich auf seinem Stuhl setzen und man wird vom Kinopersonal angeschnallt wie in einer Achterbahn, dazu noch Nachtsichtkameras die jeden Winkel im Kino Filmen, die Wachen an den Ecken dürfen natürlich nicht fehlen :T ...
Um mal die allgemeine Verunsicherung in der "Herde" zu dämpfen .... Indy 4 wird mit einer extra DTS Tonspur auf Silberling synchron abgetastet und gespielt Und da is mal gar nichts aber auch überhaupt nichts von Tonaussetzern ! Absolut perfekter, kristallklarer Sound das es nur so rumst. Soll ...
hab ihn auch im kino gesehen, keine aussetzer... ...
Ähm... noch dreister gehts kaum, oder? :confused: ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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