Welcher Tag wäre wohl passender als der heutige Aktionstag gegen den steigenden Überwachungswahn? Die ersten Politiker zeigen sich bedenklich, ob nicht auch sie selbst bespitzelt worden sein könnten. Rainer Wend, Sprecher der SPD dazu: "Wenn diese Telefonate abgehört wurden, werde ich Strafantrag stellen."
Innenminister Schäuble (CDU) hat zahlreiche Telekommunikationsunternehmen zu einer gemeinsamen Sitzung, aus der nun jedoch nichts zu werden scheint, eingeladen. Neben der Telekom selbst hat als einziges Unternehmen die Telefónica ihre Teilnahme bestätigt. Keinerlei Veranlassung zu einer Teilnahme am Gesprächstisch zeigen Unternehmen wie Debitel, Arcor und E-Plus. Wenn derartige Größen nicht mit am Gesprächstisch sitzen, ist dieses Unterfangen weniger sinnvoll. Schäuble wollte die Firmen zu einer Selbstverpflichtungs-Erklärung bewegen. Rainer Wend von der SPD bringt es auf den Punkt: "Offensichtlich muss man den Unternehmen mehr auf die Finger schauen." Die Bonner Staatsanwaltschaft hat in der Zwischenzeit bekannt gegeben, die Telekomschnüffler könnten möglicherweise auch Interesse an Bank- und Handydaten gehabt haben. Diese hätte man benötigt, um umfangreiche Bewegungsprofile erstellen zu können.
Telekom-Oberhaupt René Obermann will von solchen Anschuldigungen nichts wissen. Er persönlich habe, nach eigenen
Aussagen, davon nichts gewusst. In der Süddeutschen Zeitung gab es jedoch etwas ganz anderes zu lesen. Angeblich soll Obermann durchaus über die Vorfälle in Kenntnis gesetzt worden sein. Fragt sich nur, warum es den Politikern in Hinblick auf ihre Privatsphäre besser gehen soll als dem restlichen Volk.
(via berlinonline.de, thx)
News Redaktion am Samstag, 31.05.2008 17:47 Uhr
gut so! :T die sollten mal ruhig weiter abgehört/beobachtet werden:D macht jemand mit? kameras vor den reichstag etc stellen - und vor den wohnungen der politiker die sollen mal merken, dass sie nicht unbeobachtet und ungeschoren alles sagen und machen können ...
Einerseits wollen die die totale Kontrolle andereseits beschwere sie sich wenn es doch soweit ist. An Gesetze müssen sich auch die Politiker halten und Gesetze für die Bürger beschliessen und sich selber ausklammern ist ein unding. Also ich bin der Meinung: -Entweder komplette totale Überwachung, ...
wir sollen uns überwachen lassen...:rolleyes: aber wenn die gesetzte mal bei denen weiter oben greifen drehen se ab.:dozey: merken se mal das immunität auch nicht viel bringt,:T meiner meinung nach braucht man immunität nur wenn man weiß das man gegen gesetze verstoßen wird. und das tun sie auch ...
Da meckern sie rum aber die Vorratsdatenspeicherung bleibt bestehen genauso wie es immer mehr Kameras in Deutschland gibt lächerlich sollen mal ruhig ihre Geheimnisse preisgeben wir werden ja auch immer mehr unter die Lupe genommen... ...
Ach bitte, wenn man den Rainer heute fragen würde, warum er sonen Blödsinn gemacht hat, kommt doch sicher: "Ja das konnte doch keiner ahnen, dass das von uns verabschiedete Gesetz in solch einem Umfang missbraucht wird." Wie war das mit HartzIV und den Jugendlichen? Wer keinen Bock mehr hatte zuhaus ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.