
Der Bericht trägt den Namen "Bösartige Software" und soll über die großen Risiken im Internet weiter aufklären. Es ist nicht nur für ausreichenden Schutz durch einen Virenscanner zu sorgen. Die erste und wichtigste Vorsichtsmaßnahme liegt beim User selbst. Internetkriminalität hat sich im Laufe der Zeit auch in finanzieller Hinsicht zu einem florierenden Geschäft entwickelt. Für die Hacker sind nicht nur PCs privater Haushalte von Interesse.
Der Trend geht nun auch verstärkt in Richtung der Regierungen sowie großer Konzerne. Ein Großteil der Einnahmen geht aus dem Geschäft mit gestohlenen Bankdaten hervor. "In den letzten 20 Jahren hat sich Verbreitung von Malware extrem vergrößert. Früher gab es gelegentlich mal einen Vorfall, doch heute stehen derartige Ereignisse an der Tagesordnung. Wir können hierbei von einer globalen Multimillionen-Dollar Industrie sprechen." Besonders die vergangenen fünf Jahre waren maßgeblich für den Boom rund um den Handel mit gestohlenen Daten. Daraus resultieren dann weitere Schäden wie Botnetzattacken, die von den
"Zombies" ausgeführt werden. Es wird angenommen, dass gewisse Regierungen über ähnliche Möglichkeiten und Technologien verfügen. Mittlerweile hat sich jede Form des "Hackens" zu einer sehr mächtigen und immer größer werdenden Waffe für Cyber-Kriminelle entwickelt. Für die Hacker ist es eine lukrative Einnahmequelle, für den ehrlichen Nutzer hingegen kann es aber auch ganz schnell teuer werden. "Malware hat das Potential, nicht nur private Rechner zu befallen. Auch immer mehr Regierungscomputer sind davon betroffen. Durch den gigantischen Anstieg ist eine internationale Zusammenarbeit dringend erforderlich."
Morris, einer der ersten Würmer im Internet, verteilte sich im Jahre 1988 auf über 6.000 Computern. Durch die Verbreitung der elektronischen Post tat sich in den neunziger Jahren die nächste Möglichkeit für Angriffe auf. MyDoom und Melissa verursachten schon weitaus größere Schäden. Der Studie zufolge ist China der führende Raum für Malware. Auf chinesischen Servern werden über 50 Prozent der Schadsoftware gehostet. Gefolgt von den USA, dort haben sich knapp 30 Prozent auf Webservern eingenistet.
Die britische Bankengemeinschaft gab an, im Jahr 2004 über 12 Millionen Pfund Schaden durch Malware erlitten zu haben. Zwei Jahre später hat sich diese Summe annähernd verdoppelt. Besonders den unerfahrenen Nutzern des WWW wird in der Studie noch einmal an das Herz gelegt, Virenscanner sowie Firewall zu nutzen. Dies stellt zumindest einen gewissen Grundschutz dar. Letzten Endes ist es aber entscheidend, was der Nutzer macht und wie vorsichtig er im Internet ist. Es wird geschätzt, dass alleine in den USA 59 Millionen Computer mit Spyware oder ähnlichen schadhaften Daten infiziert sind.
(via yahoo.com, thx)
News Redaktion am Sonntag, 01.06.2008 16:34 Uhr
Das Internet wird immer Uninteressanter! :dozey: Wir sollten uns was anderes suchen! :) Eventuell Brieftauben! :D Die können aber auch geortet werden :( Würmer sind für die nichts Negatives :D So ein doofes Pferd aber schon! :rolleyes: Das gute alte Internet ist nicht mehr das was es ...
Besserer Grundsachutz als jeder Virenscaner und Firewall: Unter windows ein geplanter task (unter linux ein cronjob ^^), der dem nutzer alle 5 Minuten mitteilt: "Kein Virenscanner und Firewall installiert - Denken Sie bitte selber!" ...
Aus der kürzlich von der Organisation for Economic Co-Operation (OECD) veröffentlichten Studie über Internetkriminalität und deren Entwicklung geht hervor, dass die einfache Internet- und Emailnutzung viele ungeahnte Gefahren beinhaltet. Aufgrund der unzureichenden Schutzmaßnahmen wird in de ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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