
Der Name des Musikers, der elektronische Instrumentalmusik produziert, ist Xihilisk. Von dem Konzept des Filesharings ist er schon lange begeistert und nutzt dieses nun auch um seine Musik der breiten Masse zugänglich zu machen, und zwar absolut kostenlos.
Er ist der Meinung, dass man per BitTorrent viele Millionen Menschen erreichen kann. Ist es nicht das, was jeder Künstler eigentlich möchte? Kostenpunkt gleich null. Besonders angetan hat es ihm die Plattform Demonoid, dessen treuer Anhänger er schon lange ist. Seine komplette Diskografie hat er dort veröffentlicht. Das jüngste Werk sogar exklusiv auf dem bekannten Tracker. Natürlich ist es fraglich, wie lange dieses Release exklusiv bleibt, denn der Gedanke von Peer-To-Peer ist es ja, die Musik zu verteilen. Für den Künstler war Demonoid immer die erste Anlaufstelle, wenn er nach etwas Ausschau hielt. Und nur allzu häufig wurde er dort auch fündig. Ein weiterer Grund sei die einzigartige Community, die immer daran interessiert ist, auch die Werke unbekannter Künstler zu hören. Er selbst war schon immer ein Freund von freier Musik und hat seine Werke auch früher auf gebrannten CDs verteilt. Danach kam der Hype um die Plattform MySpace und nun erscheint es ihm mehr als logisch, wenn er sich der Torrent-Fraktion anschließt. Von den Machenschaften der RIAA zeigt er sich ganz und gar nicht begeistert.
Er kann es nicht verstehen, wie man jemanden rechtlich belangen kann, nur weil er ein paar Musiktitel aus dem Netz gezogen hat. In gewissem Maß zeigt er schon Verständnis für die bestehenden Copyright-Gesetze. Aber wenn das Leben eines Menschen ruiniert wird, nur weil er ein paar Songs aus dem Netz bezog, so erscheint ihm das gänzlich unverständlich. Besonders skurril findet er, dass man tausende Black-Metal Alben herunterladen kann, ohne eine Strafe zu bekommen. Aber nur ein Track von Lionel Richie kann genügen, um einen Prozess am Hals zu haben. Jeder Musiker, der mit seiner Arbeit seinen Lebensunterhalt finanzieren kann, darf sich glücklich schätzen. Er zeigt sich sichtlich erfreut darüber, dass viele Menschen seine Musik aus dem Netz laden und diese auch anhören. Denn das ist ja eigentlich der Sinn, Menschen mit der eigenen Musik zu begeistern.
(via torrentfreak.com, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 08.06.2008 12:26 Uhr
schöne Idee - Absolut kranke Musik :D xihilisk bei Jamendo ...
Andere (auch große Interpreten wie Prince) haben doch schon längst erkannt Wirklich? http://www.e-recht24.de/news/urheberrecht/629.html :rolleyes: mfg Claymore ...
Andere (auch große Interpreten wie Prince) haben doch schon längst erkannt, dass es reicht, an den Konzerten zu verdienen und die Alben für lau rauszuhauen. ...
für unbekannte Künstler ist das trotzdem eine tolle Möglichkeit ihre Werke vielen zu offenbaren ...
@money das war jetzt allgemein gemeint....... ;-) ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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