
Unlauterer Wettbewerb und parasitäres Verhalten - so lautet der Titel der Anklage. Angeblich nutzt der Chef von MP2P seine Software überwiegend, um Gewinne damit zu erzielen. Dieser war es auch, der das P2P Protokoll Manolito entwickelte. Viele Programme setzen auf diese Technik auf. So beispielsweise Blubster und Piolet. Einige ranghohe Manager der Branche stellen nun Ansprüche, denn dieses Verhalten missfällt ihnen auf ganzer Linie.
Die spanischen Ableger der Firmen Warner, Universal, EMI und Sony BMG wollen den Unternehmer zur Kasse bitten. Auch die spanische Variante der IFPI, die sogenannte Promusicae, wird die Plattenlabels bei ihren Forderungen unterstützen. Eigenen Angaben zufolge wird die Software von MP2P von über 20 Millionen Menschen benutzt und kommt auf über 100 Seiten im Internet zum Einsatz. Angeblich dient die Software nur dazu, illegale Musikdateien zu verbreiten. Dort sind lediglich die Formate MP3, Ogg und WMA erlaubt. Paolo Soto, der Chef von MP2P, gibt sich momentan noch relativ gelassen, schließlich hat er früher oder später schon damit gerechnet.
Nachdem die Organisation in der Vergangenheit versucht hatte einzelne P2P-User abzumahnen, soll nun gegen die Unternehmer, die hinter den Programmen stecken, vorgegangen werden. Damals wurden die Ermittlungen der spanischen IFPI allerdings durch einen offiziellen Gerichtsbeschluss gestoppt. Soto selbst gilt, neben Justin Frankel (Gnutella-Erfinder) und Shawn Fanning (Napster-Gründer), als einer der Vorreiter in Sachen Peer-To-Peer.
(via afterdawn.com)
News Redaktion am Sonntag, 08.06.2008 13:25 Uhr
und parasitäres Verhalten Und wo ist jetzt der Unterschied, wenn jemand mit Software sein Geld Verdient oder mit digitaler Musik? Das parasitäres Verhalten zeigt doch z.Z. in erster Linie die Musikindustrie, die überall Geld abzocken will. Mit jedem Mittel. Gruss Moses ...
Geht ja wieder nur um die Kohle, da kriegt die Industrie nie genug ...
Angeblich nutzt der Chef von MP2P seine Software überwiegend, um Gewinne damit zu erzielen.Muss wohl mal meinen Chef fragen warum wir Software entwickeln... Glaube der macht das vor allem aus Spass... für Geld würden wir doch schliesslich niemals entwickeln.... ...
hmm, ich finde es sehr schade das EMI da mitmacht. So hat EMI doch angefangen mal ohne DRM zu verkaufen und ein hohes Tier von denen ließ doch verlauten das Filesharing nicht immer schlecht sein muss....naja, wenn das Geld gerochen wird ist gestern wohl unwichtige Vergangenheit xD ...
ne doch net microsoft am besten verklagen die die computerhersteller wie ibm oder asus weil die stellen die hardware für p2p bereit und das kann man so nicht dulden :D sin alles terroristen, sharer und kinderschänder!! der albtraum der zivilisierten welt und um die bevölkerung von diesen gest ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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