Es scheint ein Kampf zu werden, den derjenige mit der größeren Geldbörse gewinnen wird. Die bisherige Vorgehensweise der RIAA gegen Studenten, die Filesharing betrieben, war immer identisch. Eine Beschwerde wurde an die Universität gesandt, mit Zeitpunkt und IP-Adresse, sowie der Aufforderung den Namen des betroffenen Studenten mitzuteilen. Diese erhielten dann zumeist ein Angebot seitens der RIAA, welches bei einer Zahlung des Betrages x dazu führte, dass keine Klage erhoben werden würde. Dieser Betrag bewegte sich lange Zeit im Bereich um 3.000 US-Dollar, was eine durchaus beachtenswerte Summe ist. Nicht alle Studenten konnten oder wollten diese Zahlung vornehmen. Einige setzten dabei auf den Versuch das Ganze zu ignorieren, andere wiederum hatten die finanziellen Möglichkeiten und wehrten sich. Da die Anzahl der "Nicht-Zahler" bzw. "Vorwurf-Bestreiter" im Laufe der Zeit erheblich angestiegen ist, sieht sich die RIAA nun scheinbar gezwungen, einen neuen Esel vor den Karren zu spannen. Dieser geht schnurstracks dahin, wo´s weh tut, nämlich auf den Geldbeutel. Wer die Briefe ignoriert oder sich dagegen wehrt, kann mit weiteren Ermittlungen rechnen. Demzufolge rechnet man dann einfach nach oben, so dass aus 3.000 US-Dollar bei einfacher Gegenwehr 4.000 US-Dollar werden. Wer es ganz genau wissen will und es auf einen Prozess ankommen lässt, der sieht sich (bei einer Niederlage wohlgemerkt) Kosten von etwa 8.000 US-Dollar gegenüber.
Dabei wolle man, so ein Anwalt der RIAA, den Leuten keinesfalls drohen oder sie nach dem Motto "Zahl und Halt den Mund!" vor vollendete Tatsachen stellen. Man habe keine "Probleme mit Einzelnen die ihre Rechte gewahrt haben wollen" aber die "Probleme die solche Maßnahmen aufwerfen wurden einfach schon zu oft von uns gelöst." Dabei bezieht man sich auf etwaige gewonnene Prozesse, lässt dabei jedoch dezent unter den Tisch fallen, dass es auch gegensätzliche Urteile gab.
(via ars_technica thx!)
(Bild via processthis thx!)
News Redaktion am Donnerstag, 12.06.2008 17:18 Uhr
@Hirnblaehung, genauso ist es. Hast mir die Schreibarbeit abgenommen. :T ...
Tja, so ist das halt, wenn die Rechteinhaber die Möglichkeit zur Selbstjustiz bekommen. Die sollen nur so weitermachen, dann kann selbst ein blinder Politiker denen nicht mehr die Stange halten. Die sind dermassen geldgeil, dass die bald den Bogen völlig überspannen. Gruss Moses ...
Das sollten wir alle machen. Selber was aufnehmen und dann im Net verbreiten. Und wenn dann ein Anwalt ein Schreiben schickt, auch anzeigen wegen Betruges und Nötigung. ...
Oh Man. So langsam drehen die aber echt ziemlich heftig am Rad. Was für vollidioten. Aber ich hab da auch so ne kleine Anekdote aus DE. N Kollege von mir ist Musiker. Er hat über div. Plattformen (unter anderem EMule etc.) seine Musik verteilt. Letztens bekam er Post von einem Anwalt welcher wollte ...
Und wenn du das klaust, werten die das als verkauft und somit kommt die Platte evtl. noch in den Charts nach oben. Weiter so..... Masel ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.