
Einer Studie der Marktforscher von Nielsen sowie der Online-Ad-Agentur IGA nach würden sich rund 82 Prozent der Gamer nicht von etwaigen Werbeflächen in Spielen gestört fühlen, auch wenn auf diesen für reale Produkte geworben wird.
Durchschnittlich 61 Prozent der befragten Personen würden Werbung in Spielen grundsätzlich sogar als wünschenswert und praktikabel bezeichnen. Eine immense Anzahl, wenn man dies in Relation zu etwaiger Fernsehwerbung setzt. Es scheint als sei die Toleranzgrenze für Werbung in Spielen enorm gesunken. Man will anscheinend geradezu Werbeflächen in Spielen sehen. In erster Linie beriefen sich die befragten Personen darauf, dass dies erheblich zum Realismusgrad des Spiels beitragen würde. Eine höchst heikle Begründung, nicht zuletzt wegen der teilweise vollends unrealistischen Spiele.
Inwiefern die Studie als repräsentativ betrachtet werden kann, darf auch unter ein großes Fragezeichen gesetzt werden. Die Agentur IGA verteilte nämlich CDs an die Befragten, welche einige Annehmlichkeiten mit sich führten. So war nebst der Umfragesoftware auch noch eine Demovariante eines Spiels enthalten, in der eben Muster für eine solche Werbung gegeben wurden. Vielleicht hat eben dieses kostenlose Spiel so viele Gamer dazu gebracht, positiv auf die Umfrage zu reagieren. Den 82 Prozent sind keinesfalls eine zu verachtende Menge.
(Bild via anonfx/flickr thx! unter CC-License)
News Redaktion am Dienstag, 17.06.2008 13:43 Uhr
Wie schon die meisten hier gesagt haben: Wenn es durch werbung günstiger wird, hab ich keine Problem damit. aber wenn zb in Battlefield 1942, Mäces Werbung zu sehen wäre, was zu der Zeit natürlich überall gab, würde was nicht stimmen. ...
Ich finde, wenn in den Spielen Werbung ist, sollten die auch etwas günstiger angeboten werden. Oder die Hersteller machen öfter Aktionen mit Gratisdownloads wie bei Far Cry. Wenn der Spielepreis allerdings gleich bleibt, bin ich dagegen. ...
dieser markt kann nur erschlossen werden wenn sich das die leute gefallen lassen wenn nicht wird sich das wieder von ganz alleine regulieren ...
Sollen die doch Werbung in Spielen einfügen, wie bei so vielen Games werden sich ein paar Modder ransetzen und das wieder rausnehmen oder mit anderen Grafiken ersetzen/überschreiben. Sy ...
@Moses.. nur weil eine zusätzliche Möglichkeit der Werbung erschlossen wird, wird der Werbeetat einer Firma nicht erhöht. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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