Jason Michael Milmont aus Wyoming, USA hat bereits gestanden. Die Entwicklung und Verbreitung des Nugache Wurms geht auf sein Konto. Er hat den Trojaner über den AOL Instant Messenger (IM) und modifizierte Installationsprogramme für Limewire verbreitet. Ein einziger Klick auf die infizierte Datei genügte, schon wurde man Teil des Netzes - Username, Passwörter und sonstige Details gerieten ohne Verzögerung in die Hände des Angeklagen Milmount.
Der Wurm Nugache zirkulierte schon Anfang 2006 und war eines der ersten Botnetze, die ein dezentrales System benutzt haben. Anstatt sich auf einen einzigen Kontroll-Server zu verlassen, nutzt das Netzwerk einen Peer-To-Peer Mechanismus um die Zombies zu steuern. Getauft wurde diese Technolgie auf den Namen "Fast Flux", diese veränderte die cyberkriminelle Welt der Hacker maßgeblich. Ein solches Botnetz auszuschalten scheint nahezu unmöglich. Auch das Netz des Sturm-Wurms bedient sich dieser Technik. Im Lauf der Zeit hat Milmont zahlreiche Features eingebaut, um ihm die Verwaltung von Nugache zu erleichtern. Unter anderem hat er ein grafisches Interface dafür geschrieben. Nugache konnte ebenfalls sämtliche Tasteneingaben loggen und sensible Daten sniffen. Ein Blick in den Taskmanager war bei NT, XP und 2000 eher brotlos. Denn in den besagten Systemen war der Prozess unsichtbar. Durchschnittlich verfügte Milton über 5.000 - 15.000 Drohnen, die komplett von ihm gesteuert werden konnten.
Im April 2007 hat er mit gestohlenen Kreditkartendetails Einkäufe im Internet getätigt, der Schaden beläuft sich alleine in diesem Fall auf rund 1.400 US-Dollar. Nun drohen ihm im Falle einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von bis zu 250.000 US-Dollar. Auch hier erfolgte die Aufklärung des Sachverhalts in Kooperation mit dem FBI.
(via the register, thx!)
News Redaktion am Samstag, 28.06.2008 22:09 Uhr
who das nen ich einen master..... so einen müsste man als nsa hacker angaschieren statt ihn zu verhaften der könte sicher den ganzen "terorissmus" aufdecken von wem auch immer der begangen wird. versteht mich nicht falsch ich finde sowas schlecht aber wenn diese person sich schon so ein Netzwerk auf ...
Statt ins Gefängniss müsste man dem einen gutbezahlten Job in einer guten IT Firma geben. Dito! Oder beim FBI im Kampf gegen Cyberverbrechen (nein, nicht Urheberrechtsverletzungen). ...
Statt ins Gefängniss müsste man dem einen gutbezahlten Job in einer guten IT Firma geben. ...
Boah krass. Das ist natürlich in keinster Weise zu befürworten, ABER das muss doch ein gigantisches Know-How erfordert haben, um sowas zu realisieren! ...
Das Betreiben eines Botnetzes und die daraus resultierenden Schäden sind immens. Immer mehr Behörden sind hinter den Betreibern her und wollen ihr Treiben beenden. Der Autor eines der bahnbrechendsten Trojaner, im Bezug auf Botnetze, wird sich schon bald vor Gericht verantworten müssen. Mehrere T ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.