
Steffen Heintsch bringt das Streitgespräch ebenso wie Herr Herwig auf den Punkt:
"Von Seiten des Vereins gegen den Abmahnwahn e.V. sowie Abmahnwahn-Dreipage.de wird diesem Streitgespräch immer noch eine große Bedeutung zugemessen. Erstmals in der Geschichte des jahrelangen Kampfes von Medienindustrie vs. Filesharer haben sich die direkt Betroffenen des Abmahnwesens wie Rechteinhaber, Loggfirma und Vertreter der Abgemahnten an einen Tisch zusammengesetzt. Es wurde beispiellos, in einer offenen und sachlichen Diskussion die Standpunkte aller Beteiligten dargelegt. Dabei ist es Ziel, nicht in einem Wettstreit dem Anderen zu zeigen, dass er im Unrecht ist oder Vereinbarungen zu treffen, sondern es geht um eine Standortbestimmung. Hierzu wurde ein 5-teiliger Audio-Mitschnitt (Link) veröffentlicht, der zur freien Verfügung steht. Nach anfänglicher Zurückhaltung zeigt sich aber, dass immer mehr Menschen auf Seiten der Filesharer erkennen, wie wichtig weitere Gespräche sind. Es wird im Kampf Medienindustrie vs. Filesharer keinen Sieger geben. Leider zeichnet sich ab, dass seit der Veröffentlichung des gesamten Streitgespräches kein Interesse von Seiten der Medienindustrie oder der Printmedien besteht, den Inhalt zu publizieren.
Außer Gulli:News ist es niemanden wert, dieses Gespräch mit nur einer Silbe zu erwähnen. Verständlich. Wenn Frank Lüngen und Fred-Olaf Neiße sich geprügelt hätten, würden die Printmedien sich überschlagen mit der Berichterstattung. Aber was keine Quote bringt, ist nicht von Bedeutung. Auch seitens der Medienindustrie ist kein weiteres Interesse vorhanden. Hier unverständlich, da ein Dialog ja auch im Interesse der Urheber wäre. Man muss sich fragen, sind die Umsatzeinbußen durch "Raubkopierer" ein Märchen zum Ablenken eigen verschuldeter Fehler oder hat die Medienindustrie gar kein Interesse an einem Dialog. Denn mit der Abmahnung lässt sich doch schnelles Geld verdienen. Aber wie wollen die Majors ihren Aktionären erklären, dass trotz Rückgang der illegalen Kopien sich der Umsatz nicht erhöht. Wer jetzt nicht kauft - kauft dann auch nicht!"
Ein Fazit, welches man ebenso respektieren muss, wie die Äußerungen von Herrn Herwig. Vielleicht gelangt man auf beiden Seiten irgendwann zu einer akzeptablen Einigung.
News Redaktion am Dienstag, 01.07.2008 18:37 Uhr
Man muss sich fragen, sind die Umsatzeinbußen durch "Raubkopierer" ein Märchen zum Ablenken eigen verschuldeter Fehler oder hat die Medienindustrie gar kein Interesse an einem Dialog. Denn mit der Abmahnung lässt sich doch schnelles Geld verdienen. Aber wie wollen die Majors ihren Aktionä ...
Leider zeichnet sich ab, dass seit der Veröffentlichung des gesamten Streitgespräches kein Interesse von Seiten der Medienindustrie oder der Printmedien besteht, den Inhalt zu publizieren. Ist auch besser so. Die Abgemahntenfraktion hat sich zum Horst gemacht, mehr nicht. Kaum ri ...
Es ist immer wieder das gleiche Spiel mit der Musikindustrie. Schaun wir mal in die Geschichte.. Es begab sich in den 20iger Jahren. Der Rundfunk kam ins Spiel. Nun bekam jeder Haushalt kostenlos Musik geliefert. Die Menschen mussten nicht mehr Tonträger kaufen. Was machte die MI? Klar, sie bekäm ...
Dass die Künstler ihr Geld bekommen sollen ist selbstverständlich. Denn die haben etwas produziert, das dem einen oder anderen Freude bereitet. Aber warum soll über 90% der Einnahmen ein Rechteinhaber kassieren, der nichts Produktives dazu beigetragen hat? Na gut, in den 90% ist noch der Vertrie ...
Außer Gulli:News ist es niemanden wert, dieses Gespräch mit nur einer Silbe zu erwähnen. Na wen wundert das? Meiner bescheidenen Meinung nach sind Logistep und Konsorten keine Instanz auf die man sich berufen könnte. Denn die sind doch nur die Handlanger der (Med ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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