
Gestern gab Google eine für das iPhone optimierte Version von Google Talk für die Öffentlichkeit frei. Diese ist kein eigener Client, der etwa im Hintergrund läuft, sondern "nur" ein optimiertes Webinterface, das über die Adresse google.com/talk mit dem mobilen Safari-Client aufgerufen werden muss. Wird die Seite verlassen oder der Browser geschlossen, wird der IM-Status in "nicht verfügbar" geändert. Andere Geräte als iPhone und iPod Touch werden bis dato nicht unterstützt, genauso wenig wie alternative Browser.
Trotz dieser Nachteile hat man mit GTalk auf dem iPhone einen, laut Benutzeraussagen, sehr übersichtlichen und leicht zu bedienenden mobilen Instant Messenger, der Jabber-kompatibel ist und auch zu AIM verbindet. Natürlich erfindet Google hier das Rad nicht neu. Der indische Anbieter Mundu etwa bietet ebenfalls einen derzeit kostenlosen für das iPhone optimierten IM-Dienst an, der zu Freunden in den Netzwerken von AIM, GTalk, Yahoo! und MSN/Live Messenger verbindet. Auf deren Seite wird auch ICQ als unterstützter Dienst erwähnt, aber die haben sich mit ihrem gestrigen Update erneut für andere Anbieter verschlossen.
Benutzer eines jailbroken iPhones können sich überdies mit dem Agile Messenger einen "echten" Client für MSN/Live Messenger, ICQ, Yahoo, AIM und Jabber installieren, welcher bei Bedarf ständig im Hintergrund läuft und neue Nachrichten per Ton ankündigt. Highlights des Tools sind eine extrem einfach zu benutzende Copy&Paste-Funktion, direktes Senden von Bildern, die man mit der iPhone-Kamera geschossen hat, sowie Tabs für Chats mit verschiedenen Benutzern.
Welches Netz man auch bevorzugt und wie man sich auch damit verbindet - der Trend zu mobilem Instant Messaging ist deutlich. Mit fallenden Preisen für mobile Datenübertragung per GPRS, Edge und UMTS sowie immer mehr WLAN-fähigen Handys und sogar dediziert fürs mobile Chatten gedachte Geräte wie dem Ogo ist es bereits heute massiv billiger, schnell mal eine Nachricht per mobilem IM abzusetzen als per SMS. Mit wachsendem Bedienkomfort der IM-Dienste dürfte der beliebten 160-Zeichen-Nachricht langsam das Wasser abgegraben werden. Und das ist auch richtig so angesichts der horrenden Preise, die die Netzbetreiber selbst heute noch verlangen. Eine SMS kostet die Provider laut einem Bericht auf Slashdot nämlich überhaupt nichts.
(via techmeme und lifehacker)
News Redaktion am Donnerstag, 03.07.2008 16:40 Uhr
Ein Telefon (nichts anderes ist ein Handy) sollte in erster Linie das sein, wofür es ursprünglich mal entwickelt wurde. Nämlich ein Werkzeug, um per Sprache/Stimme über (grosse) Entfernungen zu kommunizieren. Diesen SMS-Rotz brauchen zum allergrössten Teil nur Verklemm ...
Ich denke, die SMS muss nicht unbedingt aussterben. Die News zeigen eigentlich nur eine Motivation, die SMS-Kosten endlich mal zu verringern. Ich meine, wieviel Kosten/Aufwand/Netzlast haben die Anbieter schon bei einer SMS, um 10 Cent dafür zu verlangen??? Grob gesehen ist das Wuc ...
Was ist daran jetzt die Neuigkeit in den News? ICQ und Skype gibt es schon ewig für Smartphones. Ganz zu schweigen davon, dass man natürlich auch einfach Emails vom Handy schreiben kann. Was ist denn da jetzt das tolle an nem weiteren Dienst, der für ein Handy optimiert wur ...
jo klar und weil Mutter das Naschen aus der Keksdose verbietet, lassen wir das besser auch ? :rolleyes: Ne danke ... der Traffic eines mobilen instant messengers lässt sich ellegant verschleiern und Seiten wie meebo können die mit Sicherheit nicht ewig und nicht alle sperren. Hat da vlt schon je ...
Hola, Wenn mich nicht alles täuscht ist es doch so, das T-Com das nutzen von IM diensten auf dem I-Phone untersagt!? 6) Gilt nur für die Nutzung mit dem iPhone im nationalen T-Mobile Netz und an deutschen HotSpots der Telekom oder von T-Mobile (WLAN). Die Nutzung von VoIP, Instant Messaging ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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