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Bayern: Keine Erfolgsprämie mehr für GEZ-Mitarbeiter

Trotz des heute beschlossenen Bayerntrojaners macht man im Freistaat im Südosten der Bundesrepublik offensichtlich nicht alles falsch. In einem Feldversuch plant der Bayerische Rundfunk die Bezahlung ihrer Mitarbeiter komplett umzustellen. Die sogenannten Fangprämien der Gebühren-Ranger sollen der Vergangenheit angehören. Man plant dem hingegen ein Festgehalt zuzüglich zu der bereits eingeführten Prämie für besonders wenig Beschwerden. Die 175 GEZ-Mitarbeiter des Freistaates haben alleine letztes Jahr für das Aufspüren von 100.000 Schwarzsehern die stolze Summe von insgesamt 10 Millionen Euro kassieren dürfen.

Das bisherige Provisionssystem soll aufgrund der massiven Beschwerden umgestellt werden. Der Bayerische Rundfunk hat bereits eine Qualitätsprämie eingeführt, die die Mitarbeiter belohnt, die sich im Verlauf ihrer Amtsausübung die wenigsten Beschwerden auf sich ziehen. Das angestrebte Ziel liegt bei null Beschwerden, die Angestellten sollen von Kontrolleuren zu Beratern der Bürgerinnen und Bürger werden. Bei solch horrenden Umsätzen durch die Fangprämie dürfte das neue Entlohnungssystem für den Rundfunk unterm Strich zudem deutlich preiswerter ausfallen.

Offenbar sah man endlich ein, dass sich die zahlreichen Schlagzeilen der "GEZ-stapo" auch schädlich auf den Ruf der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auswirken. Gleichzeitig beklagt man die tendenziell negative Berichterstattung mancher Fernseh- und Printmedien. Diese ist bei den oftmals fragwürdigen Methoden der Mitarbeiter auch nicht weiter verwunderlich. Erwähnenswert ist in dem Zusammenhang aber auch die Tatsache, dass ausgerechnet die private TV-Konkurrenz z. B. von RTL gerne und häufig auf die Missstände der Mitarbeiter der öffentlich-rechtlichen Sender hinweist. Der Branchenverband BITKOM forderte schon vor einem Monat, man soll das heutige GEZ-System komplett durch eine pauschale Rundfunkabgabe ersetzen.

Manche Beobachter fragen sich derweil, ob wir das System der öffentlich-rechtlichen Sender in Deutschland in dieser Form überhaupt aufrecht erhalten sollten. Und dies unabhängig davon, ob die Gebühren den Steuern ähnlich pro Kopf oder durch Angestellte eingezogen werden.

News Redaktion am Freitag, 04.07.2008 12:11 Uhr

tagsTags: bayern gez

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123 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • jorindegesine am 06.01.2009 20:59:08

    Ich finde euch alle niedlich. Ich finde auch, daß die GEZ Abzocke ist. Private finanzieren oft nur durch Werbung. Früher gabs wenig Werbung nur die Schlümpfe bei den ÖR, mittlerweile siehst du vom Film auch weniger als von der Werbung. Die sollen sich dem Wettbewerb stellen. Fressen oder gefress ...

  • Bauer_Lindemann am 17.07.2008 08:11:24

    Leider hat von euch auch keiner Argumente liefern können, die einer genaueren Betrachtung standhalten konnten. Außer Beleidigigungen (ist dies das angepriesene hohe Niveau des ÖR und dessen Befürworter?) kamen bis jetzt nur folgende "Argumente": 1. "seriöse Information" - der Einwand, das d ...

  • M17 am 16.07.2008 19:06:42

    Die GEZ-Gebühr verschwindet dagegen in dunklen KANÄLEN. Davon bereichern sich Leute - ziemlich ungeniert. Aber das weisst du gewiss selber...Das Lustige: Bauer_Lindemann behauptet viel, vermeidet es hingegen konsequent seine Behauptungen anhand seriöser Quellen zu u ...

  • Chummer am 16.07.2008 17:32:24

    Falsch. Von diesem Geld wird Ostdeutschland aufgebaut. Übrigens darf ich diesen Obulus als Ossi auch entrichten. Die GEZ-Gebühr verschwindet dagegen in dunklen KANÄLEN. Davon bereichern sich Leute - ziemlich ungeniert. Aber das weisst du gewiss selber... Tja da kann man dann nur sa ...

  • Pringle am 16.07.2008 17:26:16

    Wer den ÖR-Rundfunk für ein Sprachorgan irgendwelcher politischen Vereinigungen oder was weiß ich hält, hat ein ernsthaftes, psychisches Problem und glaubt wahrscheinlich auch an Verschwörungstheorien, dass am 11. September die Türme gesprengt wurde statt von Terroristen "zerflogen". Na ja, ei ...

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