
Die umstrittenen Änderungsvorschläge zum Telekom-Paket stehen heute Abend im Industrieausschuss zur Abstimmung. Die für das Paket zuständige Berichterstatterin Catherina Trautmann wird daher einen weiteren Vorschlag einbringen, der die von Datenschützern befürchtete Katastrophe verhindern soll.
Die hatten in den vergangenen Tagen heftig gegen das Paket protestiert. In einer Pressemeldung war unter anderem von einem befürchteten "sowjetischen Internet" die Rede, sollte das Telekom-Paket tatsächlich verabschiedet werden.
Der nun eingebrachte Änderungsantrag soll diesen Bedenken entgegen kommen, in dem er die besonders beanstandeten früheren Vorschläge und Entscheidungen hinsichtlich einer Zusammenarbeit von nationalen Regulierungsbehörden und Unternehmen rückgängig macht.
Diese waren von konservativen Abgeordneten eingebracht worden - offensichtlich mit dem Ziel, eine lückenlose Internetüberwachung zu ermöglichen. Unter anderem hätten sie den nationalen Regierungen das Recht eingeräumt, Filter und Spyware zum Schutz von "geistigem Eigentum" einzusetzen. Grund genug für den Präsidenten des "Fördervereins für eine freie informationelle Infrastruktur" davon zu sprechen,
"Die Agenda, eine Chinesische Internet-Mauer in Europa zu etablieren" sei von "einigen Ultra-Copyright-Lobbyisten" gesetzt worden.
In der Tat hatte die Urheberrechts-Lobby massiv Druck auf die Parlamentarier ausgeübt, damit diese noch vor der Sommerpause zu einer Entscheidung kämen - und dabei vielleicht auch die Gefahren des Paketes übersähen.
News Redaktion am Montag, 07.07.2008 20:43 Uhr
Leider immer noch nichts vom Kompromissvorschlag. :( Aber ist schon klar, dass die olle Merkel und ihre Leutings Interesse an diesem Telekom-Paket haben. (Wieso eigentlich dieser Name? Gilt das dann nur bei Telekom Kunden?) ...
Was die dort umsetzen wollen ist unglaublich, ich verstehe garnicht warum nicht ein riesiger Aufschrei durch die Medien geht, schließlich ist jeder einzelne davon betroffen. Aber man sieht ja schon an der riesigen Teilnahme hier (mit mir jetzt 5 Leute...) das es zu keinem so richtig durchdringt. D ...
Neue Erkenntnisse: http://futurezone.orf.at/it/stories/291192 "Das "Eins, zwei, drei - Internet abgedreht"- für Tauschbörsenbenutzer ist im EU-Parlament nach den Ausschuss-Entscheidungen jedenfalls nicht mehrheitsfähig." Quelle: http://futurezone.orf.at/it/stories/291192/[/u ...
Naja Europa ist Trotzdem kein Deut Besser wie China USA Russland usw ... Hier und dort sind die gleichen Hollköpfe an der macht ... mFg ...
http://netzpolitik.org Schaust Du hier ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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