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12.000 Laptops pro Woche verloren? US-Statistik war stark geschönt!

Das Ponemon Institut hat kürzlich Zahlen veröffentlicht, die dem Pro Support Mobility Service von Dell nur zu gut in den Kram gepasst haben dürften. 12.000 Laptops sind angeblich pro Woche an den Flughäfen der USA verloren gegangen, das wäre grob gerechnet ein Verlust von 600 Millionen US-Dollar pro Jahr. Im Nachhinein stellte sich leider raus, dass wir, ähnlich wie viele andere seriöse Anbieter auch, der PR-Ente nur zu bereitwillig hinterher geflogen, konkreter ausgedrückt: auf den Leim gegangen sind.

Millionen von Daten sind durch den Verlust der zahllosen Geräte gefährdet, so die Meldung des zuvor eher wenig bekannten Ponemon Instituts. Der deutsche Inquirer fiel auf die Ente rein, ebenso wie "The Guardian", die "Dallas Morning News", Cnet.com, Zdnet.de. Und ja, wir halt auch, leider.

Die Begrifflichkeit "verloren gehen", die scheint man in der Analyse nicht ganz so eng gefasst zu haben. Verlorene Laptops waren auf Nachfrage auch solche, die nur kurzfristig, also auch nur für wenige Minuten weg waren. Michelle Kessler von USA Today merkte an, eine klarer umfasste Definition von "Verlust" wäre absolut angebracht gewesen. Der Argumentation konnte sich nicht mal Institutsleiter Larry Ponemon entziehen, auch wenn er darauf hingewiesen hat, dass die Daten selbst bei einem kurzfristigen Besitzerwechsel gefährdet seien. Zudem beruhen einige Zahlen auf groben Schätzungen vom Flughafenpersonal. Und wenn es passt und in den Medien für ausreichend Aufmerksamkeit sorgen kann - da greift man bezüglich der Statistik offensichtlich gerne schon mal etwas höher.

Mehr Forschung im Detail wäre nötig gewesen, um den Anteil der kurzfristig verlorenen Geräte besser herausstellen zu können. Oder wollte man beim Institut dem Hersteller Dell schlichtweg einen Gefallen tun? Zumindest hat der Ersteller der Statistik seiner eigenen Glaubwürdigkeit keinen Dienst erwiesen. Wir als diejenigen, die die Story geglaubt und benutzt haben, natürlich (leider) ebenso wenig. Was lernen wir daraus? Die Ente fliegt weiter, die meisten unserer Konkurrenten haben die Meldung nicht mal korrigiert. Dells Mobilitätsservice ist durch Abwege ein wenig bekannter geworden. Bravo Mr. Ponemon: Ziel erreicht.

(via blogs.usatoday & Inquirer.de, thx!)

News Redaktion am Dienstag, 08.07.2008 20:37 Uhr

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15 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • Raphnex am 09.07.2008 18:45:15

    was genau hat das nun mit dell zu tun? was genau soll es dell bringen wenn die zahl von verlorengegangenen laptops hoch ist? Gulli und seriös? ROFL!!!! Rechtschreibefehler-->wayne Unverständlichkeit des artikels-->doof ...

  • keleperotel am 09.07.2008 10:56:43

    merkwürdigerweise ist immer der konzern der böse... ...

  • Ghandy am 08.07.2008 21:40:11

    ohne eure fehler hätten einige hier nichts zu meckern :D Wie wahr, wie wahr! DANKE! ...

  • La-Ultima am 08.07.2008 20:06:11

    Ich glaub ich hab sie damals angezweifelt:D Später Sieg:) ...

  • Hirnblaehung am 08.07.2008 18:56:52

    Kinder, werdet erwachsen, so schlimm sind die Texte nun wirklich nicht. Dieses ewige Genörgel grenzt an Trollerei. Genau ... Ich reg mich auch nicht über meine Rechtschreibung auf ;) Und schlimmer wie meine ist sie auf jedenfall nicht ! Und ihr könnt meinen Schund lese ...

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