
Die MPAA behauptet in einer Studie, die 2005 veröffentlicht wurde, dass ihr ein Schaden von über sechs Milliarden US-Dollar entstanden sei. Verursacher dieser Schäden seien Piraten, welche die Kinofilme in Tauschbörsen zur Verfügung stellen würden. Man verweigerte jedoch lange Zeit die Veröffentlichung der Datensätze, die zu dem Ergebnis geführt hatten.
Bis vergangenen Januar war diese Studie von zahlreichen Politikern und Nachrichtenportalen als vollends korrekt akzeptiert worden, als die MPAA plötzlich preisgab, man habe einen Fehler bei der Analyse gemacht. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Graphen der Studie jedoch bereits durch alle Portale gelangt und nahezu jeder Politiker kannte die Studie. Nun hat die US-amerikanische Piratenpartei eine eigene Studie in Auftrag gegeben, erste Grafiken stehen bereits zur Verfügung, die Detailwerte sollen - anders als bei der MPAA - nicht unter Verschluss gehalten, sondern bis spätestens Ende Juli veröffentlicht werden. Der Vorsitzende der Piratenpartei, Andrew Norton, war erfreut die MPAA-Studie endlich zu widerlegen:
"Ich war es leid diese Behauptungen bei jeder Presseveröffentlichung zu sehen, weil ich wusste, dass es dafür keinerlei Beweise gab, diese Daten zu sichern. Sie hätten behaupten können, dass ihre Verluste bei 20 Millionen US-Dollar liegen, wenn sie gedacht hätten, dass der Bluff funktioniert. Traurigerweise haben die Zeitungen und Politiker diese Grafiken akzeptiert und übernommen, ohne dass man jemals geprüft hätte, ob sie überhaupt wahr sind. Wenn ich behaupte, dass ich Blei in Gold verwandeln kann, würden tausende Anfragen über mich hereinbrechen, die mich dazu auffordern es zu beweisen. Sie [die MPAA] haben Luft in 6 Milliarden US-Dollar verwandelt, und eigentlich durchaus intelligente Leute haben das einfach akzeptiert, ohne die Angaben zu hinterfragen." Als Andrew Norton keine Daten fand, die die Behauptungen der MPAA bestätigen konnten, entschied er sich, dass die von der MPAA ausgehändigten Daten analysiert werden mussten. Das Ergebnis der Studie zeigt ein völlig anderes Bild, als das von der MPAA gewohnte. Demnach sind die Besucherzahlen in Kinos nicht wirklich rückläufig, bloß weil Filesharing existieren würde. Eher im Gegenteil. Der Graph steigt zunehmend ab 2006/2007. Bleibt bloß noch zu hoffen, dass diese Analyse einen ähnlichen Medienrummel erfährt, wie die Analyse der MPAA.
(via torrentfreak thx!)
(Bilder via pirate-party thx!)
News Redaktion am Donnerstag, 10.07.2008 13:53 Uhr
Ich hab einen Grammatikfehler entdeckt, ich werd den Rechtschreibfanatikern hier aber nicht sagen wo :D gefunden :p edit: meanwhile hab ich ne pn gekriegt, ich hoffe, das geht klar wenn ich das jetzt hier poste :p: Hiho, also jetz sin wir neugierig..wir sind ...
Pff is doch bekannt das sie alles für sich fälschen ... Und das Politiker und Co nicht sonderlich Intiligent sind ... dürfte auch jeden bekannt sein ... Intiligent wenns im ihre kohle geht ... Mehr aber auch nicht ... Warum dann die Studie hinterfragen ... mFg ...
Das ist mir bereit schon bekannt. Aber was soll man dazu sagen?:) ...
Der "Weiterlesen" Link funktioniert nicht ! Die Datei oder die Seite www.gulli.com/news/usa-studie-der-piratenpartei-2008-07-09 ist nicht vorhanden komisch als ich diesen beitrag gelesen hab gings noch :dozey: naja [URL="http://www.gulli.com/news/usa-studie ...
Der "Weiterlesen" Link funktioniert nicht ! Die Datei oder die Seite www.gulli.com/news/usa-studie-der-piratenpartei-2008-07-09 ist nicht vorhanden! ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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