
Jetzt fehlt dem Portal eigentlich nur noch ausreichend Material, um die eigene Attraktivität zu erhöhen. Derzeit sind nur recht wenige Hörbücher, Wallpaper, Netlabel-Releases, freie Bücher, Spiele, TV-Mitschnitte und Filme verfügbar. Der Startschuss für LegalTorrents fiel bereits im Jahr 2003. Jonathan Dugan hat vor einigen Monaten die Website von Simon Carless übernommen, der in der Demo- und Netaudioszene als Hollywood/Monotonik bekannt ist. Carless ist mit Gamasutra, seinem Netlabel und seinem Job so ausgelastet, dass er das Portal lieber an Dritte übergab, die sich der Sache mit ganzem Herzen widmen können.
Die neuen Macher wollen sich primär auf den Kontaktaufbau zu Contentanbietern konzentrieren, um deren Werke per CC Lizenzen anbieten zu können. Man plant auch den Einbau neuer Features. So soll es zukünftig möglich sein den Erstellern von Inhalten Nachrichten zu senden. Downloadempfehlungen sollen per email verschickt werden können, zudem will man RSS-Feeds für alle möglichen Kategorien implementieren. Die Mitglieder der eigenen Community sollen die Möglichkeit erhalten die Filme, Bücher und Musik direkt zu kommentieren. Auch denkt man zur Deckung der monatlichen Kosten über ein Sponsoring-Modell für Contentanbieter nach.
Fertiggestellt ist bereits eine selbst programmierte Facebook-Applikation, die deren User mit LegalTorrents verbinden kann. Janathan Dugan hofft, dass die Anbieter auf ihn zukommen werden, sobald seine Website etwas populärer geworden ist. Das Gespräch mit Simon Careless wartet derzeit auf seine Übersetzung, auch mit dem neuen Eigner ist für gulli ein Interview in Arbeit.
Im Azureus Wiki existiert eine Liste aller Websites, die eine Distribution legaler Dateien per BitTorrent-Protokoll anbieten. BitTorrent stellt für den Vertrieb großer Datenmengen ein wahrlich mächtiges Werkzeug dar. Wie lange wird es aber noch dauern, bis auch die Industrie beginnt dieses Werkzeug zu nutzen, anstatt es ständig zu verteufeln?
(via Creative Commons.org, thx!)
News Redaktion am Freitag, 11.07.2008 13:16 Uhr
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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