Mikko Paatero erklärte in einem Interview, die systematische Erfassung und Speicherung der Fingerabdrücke aller Finnen in einem zentralen Speicher wäre bei Ermittlungen und bei der Vorbeugung schwerer Verbrechen "ein vorzügliches Werkzeug".
Das Innenministerium in Helsinki hat bereits verlauten lassen, Mitte August wolle man einen Gesetzesvorschlag präsentieren. Dieser soll unter anderem klären, was mit den für die biometrischen Chips der Reisepässe abgegebenen Fingerabdrücken weiter geschieht - und welche Behörden für welchen Zeitraum Zugriff darauf erhalten.
Ein Mitarbeiter der entsprechenden Arbeitsgruppe im Innenministerium sagte, vermutlich laufe alles auf die Schaffung eines zentralen Registers für die Fingerprints hinaus. Der Zugriff solle allerdings auf die Ermittlungen zu besonders schweren Verbrechen wie Mord beschränkt werden. Sollte ein entsprechendes Gesetz tatsächlich beschlossen werden, geht das Innenministerium davon aus, binnen zehn Jahren die Fingerabdrücke aller 5,4 Millionen Finnen zur Verfügung zu haben.
Finnlands Datenschutz-Ombudsmann Reijo Aarnio kritisierte das geplante Register und die Aussagen des Polizeichefs. Er forderte eine besonders kritische öffentliche Debatte zu dem Thema und warnte davor, dass die Polizei im Zuge der neuen Reisepass-Erfordernisse die gute Gelegenheit nutzen wolle, um ihre Befugnisse zu erweitern. Aus der Sicht des Rechtsstaates sei dies aber eine "erbärmliche Sache", erklärte der Datenschutz-Beauftragte.
Für und Wider der Speicherung von Fingerabdrücken auf Pässen oder in Datenbanken sind umstritten. So wird in Deutschland zumindest der Personalausweis auch in Zukunft Fingerprint-frei bleiben, wenn der Inhaber es wünscht. Umfragen ergaben allerdings zum Schrecken von Datenschützern, dass gut die Hälfte der Deutschen Fingerabdrücke in ihren Personalausweisen wollen.
Gegen den biometrischen Reisepass dagegen laufen aktuell noch mehrere Verfassungsbeschwerden, die sich unter anderem gegen "erkennungsdienstliche Maßnahmen" im Einwohnermeldeamt wenden.
Besonders pikant: Mit Ex-Innenminister Otto Schily sitzt ein vehemter Befürworter des "ePasses" in den Aufsichtsräten zweier Biometrie-Firmen - und sieht sich daher dem Vorwurf der Korruption ausgesetzt.
News Redaktion am Sonntag, 13.07.2008 00:20 Uhr
Ein Mann kauft etwas und bezahlt, bekommt sein Wechselgeld mit einem 10Euro Schein, der ein wenig eingerissen war, und macht ein Aufstand wegen nem kleinen Riss, er wollte unbedingt ein neuen.....ähh hallo..... Na, dem hätte ich dann aber (vorausgesetzt, der Riss war wir ...
Auch sollte man sich mal vor Augen halten was diese "Daten" für einen Wert haben können bzw. haben werden. Man schaue auf g00gle und seinen Börsenwert, und das alleine oder größtenteils durch Datensammeln.... Das die Wirtschaft hier ganz heiß drauf ist, ist logisch, und finden wird sich schon jema ...
Nur mal so für die naiven Lichter hier, klar rein prinzipiel ist nichts gegen Fingerabdrücke auf einem Ausweis einzuwenden - ein Foto auf einem Perso bringt einem ja auch nicht um. Nur wenn es darum geht das solche Daten dann Zentral gespeichert werden und das macht die Sache nun mal schlecht. Den ...
du hast noch ein paar sachen vergessen *sfg* Kinder Pornos, Demokratie, Freiheit und Querdenkende :D Wobei die letzten drei wohl bestimmten politischen Entscheidungsträgern am Gefährlichsten erscheinen, aber das können die dem Volk ja nicht erzählen. Das lullt man liebe ...
Schäuble hat denen bestimmt erzählt, das hilft gegen Terroristen, Schwarzarbeiter, Haschgiftspritzer, Jugend-Gewalt-Kriminalität und Urheberrechtsverletzer ... :D du hast noch ein paar sachen vergessen *sfg* Kinder Pornos, Demokratie, Freiheit und Querdenkende :D ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.