
Die Anwälte von Blizzard haben ganze Arbeit geleistet und den Machern von World of Warcraft den Sieg vor Gericht beschert. Michael Donnelly, der Autor des Bots, sei eindeutig in zwei Fällen schuldig. Das Gericht ist zu der Entscheidung gekommen, dass Blizzard im Besitz des gültigen Copyrights des Spiels ist und nur eine eingeschränkte Lizenz an die zahlende Kundschaft übergibt.
Wer ein Programm verwendet, um Spielabläufe zu automatisieren verstößt somit gegen die Lizenzbestimmungen. Bei der Benutzung von Glider wird das Spiel in den Arbeitsspeicher kopiert. Alleine das soll ebenfalls gegen den Lizenzvertrag verstoßen. Jeder User, der sich das gekaufte Spiel in seinen Arbeitsspeicher lädt, würde so rein theoretisch gegen geltende Gesetze verstoßen und könnte ebenfalls rechtlich belangt werden. Michael Donnelly hingegen ist der Meinung, dass jeder Spieler, der sich WoW auf legalem Wege gekauft hat, auch der rechtmäßige Besitzer ist.
Schließlich darf man das Spiel nach dem Erwerb behalten und muss es nicht zurück geben. Das Gericht teilt auch diese Auffassung nicht und verweist erneut auf die derzeit gültigen Lizenzbestimmungen. Letzten Endes ergibt sich als offizielles Resümee, dass Michael Donnelly durch den Vertrieb von Glider die Copyrightbestimmungen vom WoW-Hersteller Blizzard verletzt hat. Auf der Webseite von Glider hat sich bislang nicht viel verändert, das Programm steht weiterhin sowohl als kostenlose Demo und als kostenpflichtige Variante zur Auswahl. Es ist offensichtlich nur eine Frage der Zeit, bis der von seiner Unschuld überzeugte Bot-Autor Donnelly in Revision gehen wird. Ebenso fraglich ist es, wie lange der Glider noch offiziell zu haben sein wird. (gS-)
(via virtuallyblind.com, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 15.07.2008 11:08 Uhr
Wäre schön gewesen wenn die News auch mal erwähnt hätten das Glider nun Tod ist... Ja ich weiß das es 2009 ist .. Aber es gibt ja Ersatz: wowmimic.de ...
Ich freu mich das es den Bottern jetzt so richtig an den Sack geht rofl, das einzige was das für die botter bedeuten könnte ist, dass der bot irgendwann nicht mehr funktioniert. Aber selbst davon bin ich nicht überzeugt. Schlimmstenfalls würden die WoW Accounts gebannt. U ...
Ich glaube nicht das er es Weiter macht: 1. gerichtsurteil 2. Wenn er aus den Staaten Flüchtet ist das Steurflucht und das ist selbst in den Staaten nicht erlaubt 3. Wenn er nach China auswandert hat er Pech denn zwischen China und USA gibt es ein Auslieferungs vertrag Ich freu mich das es den ...
ach mercury wird den bot schon irgendwie weiter am laufen halten und ich werde weiterhin mein wow gold an die raider verkaufen hf ...
man stelle sich das einmal vor: ich bin berufstätig und habe aktiv spass an wow. bin ich anders? :p Ich tippe auf Single... Weil diese angeblich die Wirtschaft im Spiel stören? Nein, Ihr seid nur neidisch, dass Ihr nicht auf diese geniale Idee gekommen ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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