
Trotz entsprechender Selbstverpflichtungen der Branche und gegenteiliger gesetzlicher Grundlagen ist die Mehrheit der Portale betroffen. Deren Angebote seien illegal und könnten laut einer Kommissionssprecherin durch die Anwendung bestehender Gesetze beendet werden.
Man kündigte zudem ein entschiedenes Vorgehen der Behörden auf EU-Ebene und in den Mitgliedstaaten an. Die Mitglieder der Prüfungskomission bemängelten irreführende Preisangaben, nicht klar einsehbare Abo-Regelungen und die Anwendung von Tricks beim Kleingedruckten der AGBs. Der ausführliche Bericht soll am Donnerstag veröffentlicht werden. Es geht um Geld, um sehr viel Geld. 700 Millionen Euro wurden alleine letztes Jahr in der EU mit dem Verkauf dieser Dienstleistungen umgesetzt. Die eigenen Richtlinien zum Verkauf von Mehrwertdiensten per SMS, MMS etc. haben dabei die meisten Anbieter missachtet. Das Telekommunikationsgesetz von letztem Jahr schreibt vor, dass Preisinformationen für solche Dienste ab einem Wert von zwei Euro deutlich sichtbar und gut lesbar sein sollen, was meist nicht der Fall war. Die BGB-Infoverordnung regelt zudem, welche Informationen den Nutzern bereitgestellt werden müssen. Auch diese Regelung wurde in vielen Portalen missachtet.
Dies ist nicht der erste "Sweep Day" seiner Art. Bereits im Jahr 2004 riefen Organisationen und Behörden in Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Estland, Großbritannien, Lettland, Litauen, Norwegen, Schweden und Ungarn zu einem Aktionstag gegen die Handy-Abzocke auf. Die Macher beklagten schon damals: Die Opfer der unlauteren Methoden sind primär Kinder und Jugendliche. An dieser Tatsache hat sich bis heute leider nichts geändert. (Ghandy)
(via tagesspiegel & vzbv.de, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 15.07.2008 12:33 Uhr
Das würde ja bedeuten das 20% der Portale keine Abzocke betreiben? O_o ... ... hätte ich echt nich mit gerechnet :eek: ...
Geld zurück + Strafe wäre der richtige Weg. Lernen die Kinder eigtl nicht mehr, nicht jeden Müll zu glauben bzw sich ma fragen zu stellen? traurige welt Die Medien nehmen ihnen das Denken doch inzwischen weitgehend ab. Alles muss ja heutzutage "so einfach" sein, und es i ...
Geld zurück + Strafe wäre der richtige Weg. Lernen die Kinder eigtl nicht mehr, nicht jeden Müll zu glauben bzw sich ma fragen zu stellen? traurige welt ...
Ich mag USB lieber, diese süßen kleinen Speicherkarten können sehr schnell irgentwo hinfallen :D So oft brauche ich ja keine Klingeltöne. :D Ausserdem hab ich hier auf´m Rechner noch Win98SE, da passt die SW vom 6230i eh nicht. Ich habe, glaube ich, auch gar ...
Ich mag USB lieber Ist aber meist langsamer, als die Speicherkarte direkt über ein Kartenlesegerät zu füttern. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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