
Als Hauptgrund für diesen Entschluss wurde die von Twitter getroffene Entscheidung für den Konkurrenten "bit.ly" angeführt. Abgesehen davon sollen aber weitere Einflussfaktoren eine Rolle gespielt haben. Unter anderem konnten die Betreiber keinen Business-Partner finden und hatten mit erheblichen Serverkosten zu tun.
Wie es nach Dezember dieses Jahres mit den verkürzten URLs weitergehen wird, steht gegenwärtig noch nicht fest. Bis zu diesem Zeitraum sollen sich die bereits gekürzten Adressen wie gehabt nutzen lassen. Neue Links werden jedoch nicht mehr angenommen. Folglich müssen sich die zahlreichen Besucher künftig einen neuen Anbieter für derartige Dienstleistungen suchen. Eine mögliche Alternative ist beispielsweise der Konkurrent und ebenso häufig verwendete Anbieter bit.ly.
Die angesammelte Datenbank an Internetadressen halten die Betreiber im Hinblick auf die Erstellung von aktuellen Trends indes auch für relativ wertlos. Schließlich werden diese Daten von zahlreichen Bots ermittelt und auf Plattformen wie tweetmeme.com veröffentlicht, hieß es in einem Blogeintrag. Letztlich trug auch die vergebliche Suche nach einem Käufer einen gewissen Teil zu der getroffenen Entscheidung bei. Rückblickend auf das letzte Kalenderjahr bedanken sich die Köpfe hinter tr.im für den gezeigten Support und befinden eine Veränderung abschließend für gut. (gS-)
Update: Tr.im macht weiter! Das teilten sie heute in einem offiziellen Blogeintrag mit. Sie seien von der positiven Medienresonanz überwältigt gewesen, sowie den zahlreichen Blogpostings und privaten Nachrichten, die sie baten, mit dem Service weiterzumachen. Auf unbestimmte Zeit wird tr.im nun weiterhin ihren Service anbieten. Jedoch kritisierten sie erneut die Praxis von Twitter, die dem Kurz-URL-Service bit.ly eine deutliche Vormachtstellung sichert. Bit.ly hätte inzwischen ein Monopol, argumentiert tr.im. Auch, so schreiben sie, würde es sich bei der Aktion nicht um einen PR-Stunt gehandelt haben. Naja, glaubhaft könnte es schon sein. (020200)
Update2: Tr.im will nun als Open-Source-Projekt weiter machen, um sich gegen die Allmacht von dem Kurz-URL-Service bit.ly zu stellen. Bis zum 15. September 2009 sollen sämtliche Quellcodes veröffentlicht werden. Auch will man sämtliche Klickdaten und weitere Statistiken öffentlich zugänglich machen. Die Projektsteuerung soll zukünftig von der Community übernommen werden.
Zuvor hat tr.im ein Übernahmangebot von bit.ly für 10.000 Dollar ausgeschlagen. Man vermutete dahinter eine PR-Aktion für den neuen URL-Mapping-Service 301works.org, einer Datenbank für verkürzte Links. (020200)
News Redaktion am Mittwoch, 19.08.2009 17:32 Uhr
tr.im hör ich heute zum ersten mal... naja bei gulli:news erscheinen wohl bald öfter sachen wenn 08/15 seiten schließen wayne? ...
Wer findet denn sowas eine News wert? :rolleyes: Die Dinger gibts ja wie Sand am Meer ...
Mal eine Frage: Wie verdient man eigentlich mit sowas Geld? aber die kosten werden auch nicht sehr hoch sein, solche verlinkungen werden kaum viel traffic verbrauchen und es wird schwer sein server zu überlasten ;) denke ich zumindest :-o ...
tr.im macht doch erstmal weiter http://www.heise.de/newsticker/meldung/143375#◄ somit eine gu†e Werbeaktion ...
Ich persönlich glaube nicht, dass bei dem angesprochenem Tool die Seite angeladen wird. Wenn ich morgen Zeit habe, würde ich es aber mal anhand von Logs überprüfen. Und ein sinnvoller Nutzen solcher Tools ergibt sich meiner Meinung nach darin, dass ich gerne vorher weiß, was ich anklicke. Als ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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