Wer in Spielen Menschen tötet, wird dies auch im realen Leben leichter tun. So die These zahlreicher "Killerspiel" Gegner. In Australien läuft die Argumentation zwar nicht auf das Erschießen von Menschen hinaus, aber ist mindestens genauso sinnlos wie ihre Killerspiel-Gegenstücke.
In Fallout 3 benötigt der Spieler immer wieder Morphium, um den Schaden, der ihm durch die Verstrahlung zugefügt wird, zu reduzieren. Genau hier sehen die Prüfer des Classification Board ein Problem. Wer im Spiel sieht, dass man mit Morphium Schmerzen verdrängen kann, wird dies auch im echten Leben viel schneller testen wollen. Ein interessanter Schluss, der dazu geführt hat, dass das Spiel auf dem australischen Index gelandet ist.
"Das [Classification Board] ist der Ansicht, dass die Verwendung von Morphium im Spiel den positiven Effekt hat, erhebliche Schmerzen einfach zu ignorieren. Diese Fähigkeit ermöglicht ein leichteres Durchschreiten des Spiels, was wiederum der Auslöser ist Drogen zu konsumieren, da diese die Fähigkeiten des Charakters verbessern."
Eine interessante Argumentation, in welcher stur nach dem operanten Konditionieren vorgegangen wird, ohne etwaige Nebeneffekte in Betracht zu ziehen. Möglicherweise hätte man ja das Spiel sogar noch veröffentlicht, bedauerlicherweise endet das australische Rating-System bei "MA15+", was bereits eine Wertung für Erwachsene darstellt. Spiele, die diese Bewertung nicht erhalten, bestehen oftmals aus erheblichen Mengen von Gewalt, Sex oder - wie hier - Drogen, was eine Veröffentlichung und den Verkauf in Australien ausschließt. Die Fallout-Community protestiert gegenwärtig aufgrund dieser Zensur und versucht zu hinterfragen, wie es zu dieser Bewertung kommen konnte, schließlich würde in Spielen wie GTA IV Drogen als wesentlich harmloser dargestellt. Morphium wäre eine Droge zur Schmerzbekämpfung, die auch in der Notfallhilfe Anwendung findet. Ein Vergleich zu harten Drogen sei deshalb total unangebracht. (Firebird77)
(via reghardware, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 15.07.2008 16:08 Uhr
das die australier jetzt schon wie die deutschen handeln und das schneller als wir ist ja lustig aber mal erlich wenn ich pro ihm spiel gekillter person ihn der realität einen menschen umbringen würde müsste deutschland drastische versuche unternehmen die geburtenrate zu steigern :D p.s. weiß eine ...
Absolut lächerlich - und dann fragen sich die Regierungen, warum Games kopiert werden :rolleyes: ...
Verdammt, wenn das schon so anfängt, dann kann ich die Veröffentlichung in Deutschland wohl komplett vergessen. ...
War zu erwarten. Jedoch habe ich es für Deutschland erwartet. Hab ich gar nicht mehr dran gedacht, dass die Aussis auch ne Regierung haben, die nicht zwischen Fiktion und Realität unterscheiden kann. :D Ich frage mich jetzt schon, wie ich mir das besorgen kann. In D wirds wohl dem " ...
@ -Icarus- Die Aussage ist insofern richtig als das es nicht direkt als Droge gewertet wird. Morphium ist im Gegensatz zu Heroin noch heute als Psychopharmaka im Einsatz(Heroin war dazu gedacht von Morphium abhängige zu therapieren ) und wird innerhalb der BRD als Betäubungsmittel ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.