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Studie: Jeder zehnte Jugendliche sucht Beziehung online

Eine alljährliche Studie von Mobile Life gelangt zu einem äußerst interessanten Ergebnis. Bei der Umfrage wurden 6.000 Teenager zu ihren Internet- und Technolgiegewohnheiten befragt. Die Ergebnisse zeigen dabei interessante Tendenzen auf. So hat bereits jeder zehnte Jugendliche eine romantische Verabredung via Internet getätigt. Bei den Befragten handelte es sich um Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren sowie Erwachsene.

Die Studie gelangt zu einigen interessanten Ergebnissen, insbesondere wenn es darum geht, welche Inhalte im Internet abgefragt werden. So unterscheiden sich die Abfragen von Jugendlichen erheblich von den Ansichten derer Eltern, die oftmals nichts Negatives ahnen.

Die Ergebnisse der Umfrage lassen sich dabei in Jugendliche und Erwachsene - zumeist deren Eltern - unterteilen. Dabei gelangte man zu der Feststellung, dass durchschnittlich jeder vierte Jugendliche bereits einmal versucht hat, auf Internetseiten zuzugreifen, deren Inhalte ausschließlich für Erwachsene gedacht waren. Jeder zehnte Jugendliche gab an, bereits einmal eine romantische Verabredung mit einer Person vereinbart zu haben, um sich irgendwo zu treffen. Die Gefahren, die möglicherweise bei solchen Treffen lauern, werden besonders präsent, wenn man sie in Relation zu den Umfrageergebnissen der Eltern setzt. Demnach sind nämlich 85 Prozent der Eltern davon überzeugt, dass sie über die Internetaktivitäten ihrer Kinder Bescheid wüssten. Eine ebenso große Menge gab an, dass sie sich sicher seien, ihre Kinder würden keinerlei Seiten betrachten, die sie selbst auch nicht betrachten würden. Diese Eltern dürften mit der Veröffentlichung der Studie nun etwas aufgebracht sein, da ganze 50 Prozent der Jugendlichen angaben, ihre Eltern zu belügen, wenn es um deren Surfgewohnheiten ging. Dabei war die häufigste Lüge, dass man Hausaufgaben machen müsste, während man in Wahrheit surfte oder diverse Community-Portale besuchte. Die Psychologin Dr. Tanya Byron verdeutlichte, wie wichtig der Kontakt zwischen Eltern und Kindern sei, insbesondere wenn es um die Thematik Internet geht:

"Ich denke die Lösung für die Problematik der Online-Sicherheit sollten Eltern ähnlich erarbeiten, wie bei anderen potenziell gefährlichen Bereichen. Würden sie ihrem Kind durch Versuch und Irrtum beibringen, bei welcher Farbe es die Straße überqueren darf? Nein, sie bringen ihm bei, dass es bei Grün die Straße überqueren darf. Jetzt, wo Internetmedien und alles Dazugehörige eine immer wichtigere Rolle annehmen, insbesondere im Leben unserer Kinder, müssen wir ihnen nun einmal einen verantwortungsvollen Umgang mit diesem Medium lehren!"(Firebird77)

(via news.sky, thx!)

News Redaktion am Donnerstag, 17.07.2008 17:12 Uhr

tagsTags: studie internet online jugendliche england verantwortung sicherheit erwachsene verabredung

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9 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • keleperotel am 17.07.2008 18:30:57

    schlimm ... bald fällt auch noch das zölibat :eek: ...

  • Jet Black am 17.07.2008 17:17:11

    korrupt hat mich entjungfert ...

  • DeMagier am 17.07.2008 17:16:12

    Wer immer bevormundet wird von soner Kindersicherungssoftware ist wenn er erwachsen ist immer noch auf ne Kindersicherung angewiesen, weil er nix selber kann :D so sehe ich das auch verantwortungsbewusste eltern leben ihren kindern den richtigen umgang vor ...

  • The | Commander am 17.07.2008 17:04:24

    Meine ganzen Internetaufenthalte waren entweder angeblich höchst gefährlich oder illegal und meine Eltern meinten halt, ich solle selber damit klarkommen, auch wenn sie es nicht immer gut fanden und das war auch richtig so. Wer immer bevormundet wird von soner Kindersicherungssoftware ist wenn er ...

  • saugwurm am 17.07.2008 17:02:50

    ich glaub ich war mit 13 auch schon auf seiten auf denen ich nichts zu suchen hatte. heute bin ich 17 und ich lebe noch:eek: ...

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