Der dritte Urheberrechtsverstoß über die Internetleitung ist entscheidend. Zumindest wenn oder sobald ein Three-Strikes-Gesetz in Großbritannien in Kraft tritt. Nach dem dritten Verstoß soll nämlich die Internetverbindung für eine bestimmte Zeitspanne gekappt werden. Der britische Provider TalkTalk hat nun in einem BBC-Videobeitrag erklärt, wie naiv das Gesetz eigentlich sei.
Parallel führte man vor, wie schnell und einfach es ist, als gewöhnlicher User in das Funknetz eines Nachbarn einzubrechen. Der Videoclip zeigt dabei relativ ausführlich, welche Schritte durchgeführt werden, bis letzten Endes etwas heruntergeladen werden kann.
Gewöhnliche Familien könnten so schnell ins Raster geraten und als Kriminelle abgestempelt werden, obwohl sie die Tat selbst nicht begangen haben. Die Mehrheit sei auch gar nicht fähig zu erkennen, ob sich Dritte in ihrem Netzwerk bewegen. Nach Ansicht von TalkTalk sei diese "vermutete Schuld" ein gefährlicher Schritt im Rechtsverständnis Großbritanniens, aber auch anderer Nationen.
"Das Mandelson-Schema ist in jedem Aspekt so fehlgeleitet, wie es naiv ist. Die mangelnde Unschuldsvermutung und die Abkehr von einem rechtstaatlichen Prozess in Kombination mit der Verbreitung von WLAN-Hacks wird zu dem Ergebnis führen, dass viele Unschuldige ihre Internetverbindung verlieren", so Andrew Heany, Direktor für Strategie und Regulation bei TalkTalk.
Zur Veranschaulichung dieser Problematik begab sich ein unbekannter Mitarbeiter von TalkTalk in eine zufällige Straße in Middlesex. Dort fand er zwei offene WLAN-Netze vor. Nachdem er sich in diese eingeklinkt hatte, lud er zwei urheberrechtlich geschützte Musikwerke herunter. Natürlich legal über iTunes. Die British Phonographic Industry (BPI) wiegelte derweil ab. Anschlussinhaber, die Opfer eines gehackten WLANs werden, müssten keine Sorgen haben. Sobald der erste Verstoß dokumentiert wird, würden diesen zahlreiche Informationen und Anleitungen an die Hand gegeben, ihr Netzwerk abzusichern. Ob dies aber reicht? (Firebird77)
(via afterdawn, thx!)
(Bild via realwire, thx!)
News Redaktion am Samstag, 17.10.2009 12:19 Uhr
Ja, Hauptsache, solche Gesetze werden wie wahnsinnig voran getrieben, anstatt Open Source nicht nur für Linux und Unix weiter auszubauen. Schaut euch doch mal "Gimp" an: Es ist zwar ein sehr umfangreiches Bildbearbeitungsprogramm, aber "technisch" auf dem Stand von 2005 stehen geblieben. (200 ...
... allein die Begrifflichkeit "three strikes" ist 'mal wieder eine absolute Unverschämtheit. Genau wie dieser Propaganda-Scheiß a la "Raubkopierer sind Verbrecher"! Hauptsache so was setzt sich alles schön in die zu waschenden Gehirne fest! Wen's interessiert: Die Bezeichnung kommt nämlich eigent ...
Wenn man zB IPTV hat kommt da doch einiges zustande an download volumen :T da muss man kein raubmordkopierer sein um auf 100gb zu kommen Stimmt. Aber dafür könnte man dann ja ne Sondergenehmigung beim BKA beantragen, natürlich kostenpflichtig (150 Euro "Verwaltungsgebühr"/ ...
sorry für die rechtschreibe,war lange unterwegs!!! ...
...bei 50 mb bist du aber ganz schön am ar..) wenn du deinen rechner neu aufsetzn musst und die meisten goundtracks (DirektX z.b) bei chip o.ä. runter laden musst,da ist die grenze schnell gesprenngt...lasst uns bitte einig sein,das ein solches gesetz die demokratie in den ar... tritt!!!überwachung ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.