Damit dürfte das zweite, vielversprechende P2P-Projekt im Bildungskontext initiiert worden sein. Erst vor einigen Tagen haben wir von der BitTorrent-Initiative der Stanford-Universität berichtet. Die Peer-to-Peer Universität, oder kurz: P2PU, will so etwas ähnliches wie virtuelle Klassenzimmer, beziehungsweise Hörsäle ermöglichen. Dabei soll prinzipiell jeder in die Lage versetzt werden, einen eigenen Kurs anzubieten oder an vorhandenen Kursen teilzunehmen. Das Projekt soll im Februar 2009 starten und zunächst 10 Kurse anbieten. Unter anderem in Offener Ökonomie, Medien in Entwicklungsländern, Musiktheorie, Visualisierung von Daten und Alternativen Energien. Die Größe der Kurse ist auf 100 bis 150 Teilnehmer begrenzt, und Studenten sollen die Möglichkeit erhalten, auch eine zertifizierte Prüfung am Ende des Kurses ablegen zu können. Die Laufzeit des Kurses beträgt jeweils sechs Wochen. Das Lernen selbst findet in kleinen Gruppen zu jeweils 6 - 14 Teilnehmern statt. In den "virtuellen Klassenzimmern" sollen dabei sämtliche notwendigen Lehrmaterialien frei erhältlich sein.
Nach den ersten vier Wochen möchte man das Projekt evaluieren. Einer der Gründer, Stian Haklev aus Toronto, bemerkt hierzu, dass das Projekt an sich schon fast eine Forschungsstudie ist, und er sich durchaus vorstellen kann, dass sich die Form der Kurse in den darauf folgenden Monaten auch durchaus ändern kann.
Die P2PU ist grundsätzlich offen für jedermann, wenn auch der Fokus deutlich bei Studenten liegt. Man benötigt lediglich einen Computer und einen Internetzugang. (020200) (via Zeropaid, thx!)
Update:
Wir bekamen heute per E-Mail den Hinweis zugestellt, dass die Einschreibung für die P2P-Uni vor wenigen Tagen begonnen hat. Allen Interessenten bleiben also nur noch wenige Tage Zeit, falls sie sich für einen der sechs Kurse bewerben möchten. Diese beginnen bereits am 9. September 2009. Weitere Details können der Webseite entnommen werden. (Ghandy)
News Redaktion am Freitag, 21.08.2009 14:47 Uhr
Lustig, der Spiegel hat vor wenigen Minuten einen Artikel mit ähnlichem Inhalt herausgebracht. Ich finde die Idee des "kollektiven Wissens für alle" super! Wikiversity ...
Update ist raus! Den Link zur Webseite der Uni habe ich auch korrigiert. Danke an musicjunkie für den Hinweis. ...
der Link zur Page von P2PU ist ja mal sowas von falsch ^^ https://www.gulli.com/backend/wp-admin/2http://www.peer2peeruniversity.org /dev/null? irgendwas läuft hier schief ^^. und das wäre dann auch eine allgemeine bitte, klickt die links doch vor dem absenden alle mal einmal durch... ...
Ein kleines, internationales Team ist dabei, eine Initiative zu gründen. Die Grundidee der sogenannten "Peer-to-Peer University" ist, Studenten und andere Interessierte auf der ganzen Welt über P2P-Technologie zu kleinen Arbeitsgruppen zusammenzuführen. Update: Ab sofort besteht die Möglichkeit s ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 14.05.2013, 13:52 Uhr
Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags steht seit vielen Jahren den Bürgern und Gruppen für ihre Anliegen offen. Wir haben uns kürzlich mit einem der 80 Mitarbeiter des Hauses unterhalten. Da seit der Gründung nur sehr wenige Gesetzesänderungen durch Petitionen entstanden sind, wollen wir den Sinn dieser Institution hinterfragen. Dies ist vorerst der letzte Teil unserer Interview-Serie.
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.