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Computerspiele im Gefängnis: Konsolenverbot nun auch in Großbritannien

In Großbritannien sollen ab September Spielkonsolen und Computerspiele in Gefängnissen verboten werden. Lediglich einzelne Ausnahmen soll es geben, so bei sehr guter Führung oder stark selbstmordgefährdeten Inhaftierten. Der Hintergrund ist, dass die britische Regierung letztes Jahr mehr als 10.000 Pfund für 80 PlayStations, 15 XBoxen und Spiele für junge Straftäter ausgegeben hat.

Die Gründe, um Spielkonsolen im Gefängnis zu verbieten, sind in Großbritannien anders als hierzulande. Während man in Deutschland vor allem um den Aspekt der Sicherheit bemüht ist, argumentiert man in UK nicht nur mit Geld, sondern auch mit Moral. Dabei geht es vor allem um Spiele, die erst ab 18 Jahren freigegeben sind und als brutal und gewalttätig eingestuft werden. Mit der neuen Direktive für Gefängnisse sind Spiele solcher Art grundsätzlich nicht mehr zugelassen, es sei denn, die Inhaftierten erwerben sich entsprechende Privilegien durch auffällig positives Verhalten in der jeweiligen Haftanstalt.

Spielkonsolen, Computer und entsprechende Spiele müssen von nun an aus den eigenen Mitteln der Häftlinge bezahlt werden - und nicht von öffentlichen Geldern. Die Direktive soll bis zum 20. September in allen britischen Gefängnissen umgesetzt werden und sicherstellen, dass der Zugang zu Computerspielen ausschließlich bei positivem Verhalten gewährt wird. (020200)

(via Inquirer)

News Redaktion am Freitag, 25.07.2008 21:59 Uhr

tagsTags: uk gefängnis playstation direktive haftanstalt spielkonsole verbot xbox

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14 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • eliveo am 05.09.2009 12:40:46

    Natürlich ist jeder selbst verantwortlich, wenn er in den Knast kommt. Aber dennoch haben Häftlinge, solange es keine Action-Spiele sind (http://www.smileygarden.de/smilie/Teufel/17.gif) das Recht auf einer Konsole zu spielen. Außer onl ...

  • Pyotr am 03.09.2009 12:38:15

    Ein Deutscher Gefangener hat das Recht seine gesammt Haftzeit auf einem eigenen ihm nicht entziehbaren TV so viel Fernzusehen wie er/sie will. Das steht im Gesetz. Ob es Knochenärschen passt oder nicht. Übrigens: Ausbruch ist ein Menschenrecht und darf daher nicht bestraft we ...

  • Palatinum am 03.09.2009 12:34:08

    Ist gut so ! Wenn die de ganze Tag zocken dann vergessen sie bestimmt was für Sachen sie getan haben um ins Gefängnis zu kommen . richtig! und zu essen sollte es nur brot und wasser geben... überleg doch mal bitte einen moment. du weisst doch gar nicht, warum derjenige im gefän ...

  • .drunken am 03.09.2009 12:26:05

    Der Staat (hat ge-) zahlt für sowas? Peinlich, Peinlich... ich dachte immer, die Gefangenen müßten lieb sein, damit sie INTERN Arbeiten dürften um dann einmal die Woche im Knastladen einkaufen gehen zu können... Aber was zum zocken gabs obendrein? Lol... Anhand der Strafe gibts dann entweder n ...

  • Tobias Claren am 03.09.2009 10:43:20

    Was sind das denn für hirnlose Gründe? Weil die UK-Regierung so blöd war denen di Geräte zu bezahlen soll es verboten werden? Jedes Gerät ist zumindest in Deutschland vom Häftling zu bezahlen. Hier wäre zu prüfen ob die Engländer nicht gegen Menschenrechte verstoßen. Deutschland und vor al ...

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