Nachdem man aufgrund der Drosselung von BitTorrent-Traffic bereits in die negativen Schlagzeilen gerutscht war, scheint man nun die nächste große Verknappung anzustreben. Diesmal auf Kosten aller Reseller-Kunden.
Eine Trafficbegrenzung soll eingeführt werden, die bei allen Kunden greifen soll, wenngleich in gestaffelter Form. Wer über einen Anschluss bis 512kb/s verfügt, wird demnach ein Trafficlimit von 2 Gigabyte erhalten. Wer über eine Anbindung von 5Mbit/s verfügt, dessen Limit soll auf 60 Gigabyte pro Monat gesetzt werden. Besonders hart dürfte es jedoch nicht die Kunden, sondern die Reseller treffen, welche bisher versuchten durch Service und ein nicht vorhandenes Trafficlimit zu glänzen. Letzteres hatte Bell für die Kunden seiner Sympatico Linie bereits vergangenes Jahr abgeschafft. Dadurch, dass Bell Canada nun auch ein Trafficlimit für Reseller vorschreiben will, müssen diese sich daran halten, was sie als potenzielle Konkurrenten wiederum aussticht. Rocky Gaudreault, der Vorsitzende des Resellers TekSavvy, äußerte sich erbost über den Vorschlag von Bell Canada. Dieser sei in der gegenwärtigen Form nicht akzeptierbar. "Dieser Eingriff macht uns zu Geringerem als nur einem Reseller. Wir werden zu Mini-Sympaticos abgestempelt!" Die ganze Sache hat dabei einen möglicherweise tiefer greifenden Hintergrund, wie der Vorsitzende des Resellers Acanac,Paul Louro, erklärte. Demnach hätten zahlreiche kleinere Reseller inzwischen eine Größe erreicht, mit der sie sich Plätze in Bell Canadas Telekommunikationsabteilung kaufen könnten. Dort wären sie in der Lage, nicht nur eine schnellere Breitband-Verbindung anzubieten, sondern ebenso IPTV, also Fernsehen via Internet. Damit würden die Reseller eine Konkurrenz zu Bells "ExpressVu" IPTV-Option schaffen. Dies soll, so Paul Louro, mit dem 60GB Trafficlimit verhindert werden. Denn kein Resellerkunde, kann IPTV lange nutzen, wenn ihm nur 60GB Traffic zur Verfügung stehen. (Firebird77)
(via cbc, thx!)
News Redaktion am Samstag, 02.08.2008 18:31 Uhr
Das würde vorraussetzen, daß dein Virenscannerhersteller pro Tag etwa 10MiB an Definitionsdateien überträgt, was ich für eine absolut unrealistische Zahl halte. Den Hersteller möchte ich sehen, der entweder soviele neue Signaturen pro Tag erstellt und verteilt bzw. seine Updates so ineffektiv gestal ...
ist schon hart wenn ich daran denke, dass alleine ein SP für XP schon um die 300 Mb hat und wenn man das Anti Viren Programm updatet, kommt mal schon locker auf 300 Mb pro Monat OHNE dass man das ganz normale Surfen miteinzurechnen. PS: aber für die Free User wäre es ein Vorteil, weil dann auch die ...
Oh man, selbst 2GB am Tag würden mir nicht reichen. ...
Ihr berichtet über Internetzugänge in Kanada???Sicherlich. Es ist wohl kaum abwegig anzunehmen, daß unsere ISPs auf den gleichen Trichter kommen könnten. Und du weißt doch: Kenne deinen Feind! ;) Trafficbegrenzungen sind per se ja kein Beinbruch, wen ...
... Und solange man darauf verzichten kann, jeden Tag einen neuen Porno zu ziehen, sollte das kein Problem darstellen.... Why u think the net was born? porn, porn, porn! aber solche Trafficbegrenzungen sint totaler Betrug, wenn jemand eine schnellere Internetverbindung zum ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Sener Dincer am 14.06.2013, 11:47 Uhr
Bezugnehmend auf die anhaltende Protestbewegung gegen Ministerpräsident Erdogan hat nun auch der StudiVZ-Gründer Ehssan Dariani seine Ansichten offenbart. Via Facebook-Mitteilung teilt er mit, dass möglicherweise die Zeit für einen bewaffneten Kampf gegen die türkische Regierung gekommen sei – und zwar „Stauffenberg-like“.