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Gary McKinnon: Größter Militärhacker aller Zeiten auf der Suche nach außerirdischem Leben

Seit dem Bestehen von Computernetzen verfolgen Hacker ganz unterschiedliche Ziele mit ihren virtuellen Angriffen. Das Paradebeispiel für Wissensdrang auf einem ganz besonders hohen Level zeigt die Geschichte von Gary McKinnon. Über einen längeren Zeitraum hat ihn das Übersinnliche und Außerirdische fasziniert. Aufgrund seines gesteigerten Wissensdrangs wollte er sich aus den Netzwerken des US-Militärs Beweise für die Existenz von außerirdischem Leben holen. Nun wird dem größten Militär-Hacker der Prozess gemacht. Dabei wollte er lediglich Beweise für Ufos sammeln.

Der britische Hacker Gary McKinnon blickt auf eine aufregende virtuelle Karriere zurück, die nun ein Ende gefunden hat. Er konnte in knapp 100 Computersysteme des Pentagons, der NASA, der US-Luftwaffe und der Navy eindringen. Vorrangig hat er auf den Computersystemen nach Beweisen für die Existenz von Ufos Ausschau gehalten. Jetzt steht dem Briten die Auslieferung in die USA bevor.

Er und seine Anwälte haben alles Mögliche probiert, um die Auslieferung zu verhindern. Das Berufungsverfahren ging bis zur höchsten britischen Gerichtsinstanz. Die Auslieferung wollte er aus gutem Grund verhindern, denn in den USA droht dem 42-Jährigen eine lebenslange Haftstrafe.

Unter dem Pseudonym "Solo" vollzog er seine Streifzüge durch die Netze der Regierung. Vorrangig konnte er eine Schwachstelle in einem Windows-Programm zu seinen Gunsten nutzen. Den US-Anwälten zufolge hat McKinnon einen Schaden in Höhe von 700.000 US-Dollar angerichtet und mehr als 2000 Computer habe man nach seinen Angriffen herunterfahren müssen.

Des Weiteren wird dem Mann von den US-Behörden vorgeworfen, über 900 Passwörter gestohlen und Daten zum Munitionsvorrat des Marinestützpunktes in Earle im US-Bundesstaat New Jersey gelöscht zu haben. Im Falle einer Verurteilung droht dem Hacker eine Höchststrafe von 70 Jahren hinter Schloss und Riegel sowie die Zahlung von bis zu 1,75 Millionen US-Dollar.

Bereits im Jahr 2005 wurde McKinnon festgenommen. Das Hohe Gericht in London hat in seinem Urteil festgesetzt, den arbeitslosen Computerexperten in die USA auszuliefern. Da seine Anwälte allerdings die begründete Befürchtung hatten, dass McKinnon in das US-Lager Guantanamo ausgeliefert werden könnte, legten sie Berufung ein.

McKinnon hat als Ergebnis seiner "Arbeit" verlauten lassen, dass die US-Regierung Informationen im Bezug auf Außerirdische gewollt unterdrückt. Er selbst habe auf den Computern Fotos von Außerirdischen und Belege für die Existenz von Anti-Schwerkrafttechnik entdeckt. (gS-)

(via valleywag.com, thx!)

News Redaktion am Sonntag, 03.08.2008 13:36 Uhr

tagsTags: mckinnon hacker ufo militär usa pentagon nasa

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72 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • ironbl4de am 07.08.2008 17:16:32

    weil man hinterlässt spuren im internet...man kann sie verwischen...aber mit den richtigen leuten die sich auskennen dauert es halt eben nur etwas länger um den zu finden.... und in gross britannien ist auf jeder strasse eine kamera installiert.... falls er also in ein internet kaf ...

  • ranXerox am 06.08.2008 03:50:34

    Könnt ihr dämlichen Nerds (ja, Schattenspieler - ich meine auch dich!) mal wieder auf die Erde zurückkommen und euch mal wieder dem Thema widmen?! Die Frage ist nicht, ob es Außerirdische gibt oder Anti-Grav - die Frage ist, wie ein EU-Staat dazu kommt, einen seiner Bürger an die USA auszulief ...

  • F1r3st0rm am 06.08.2008 00:09:45

    Dafür ist die nordamerikanische Regierung viel zu dumm. So dumm sind nicht einmal die Amis. Wenn etwas ihrem Vorteil dienen kann dann sind die da ganz Fix. ...

  • am0kk am 05.08.2008 15:04:50

    obwohl man ja überall die Terroristen fürchtet Ja ja. Das sagen Sie vielleicht den Volk und die Medien transportieren diese Tatsachen überall in die weite Welt hinein. Aber wieso sollten die sich vor Leuten fürchten, die sie bezahlen? Erinnere man sich nur an da ...

  • testuser2 am 04.08.2008 20:56:00

    Ist es nicht ein wenig vermessen, technische Unmöglichkeiten zu formulieren? Wurden die nicht schon tausende Male neu definiert? Soweit ich weiß ist es auch noch nicht gelungen, ein 100%iges Modell für alles zu konstruieren... Ich erinnere mich da immer gerne an ein Zitat: “Everything that can ...

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