
Nach Ansicht der Popsängerin aus Wales bietet das Internet neue Möglichkeiten. "Bis vor zwei oder drei Jahren hab ich nicht wirklich gedownloadet, aber es ist großartig", meint die Musikerin. In Ihrem ländlich gelegenen Heimatort in Nordwales sei sie zudem von der Musik abgeschnitten gewesen. "Mein ganzes Leben lang hatte ich buchstäblich keinen Zugang zur Musik. Ich denke, dieser Zugang ist großartig".
Ihrer Meinung nach hätte alles im Leben gute und schlechte Seiten, so auch das freie Herunterladen von Musik. "Ich denke, die positiven Seiten überwiegen, weil es den Leuten grundsätzlich Zugang zur Musik gibt, wo ist also das Problem dabei?" Ihr sei es ohnehin egal, wenn jemand ihre Musik kostenlos herunterlade. "Der Großteil sind Kinder, und sobald sie älter werden und mehr Geld verdienen, werden sie vielleicht auch die Platten kaufen. Dadurch wird Musik für jeden zu einem Teil des Lebens".
Mit ihrer lockeren Einstellung zum Urheberrecht ist Duffy dennoch keine Vorreiterin. Andere Musiker sehen die Lage ähnlich, wie zum Beispiel die Soulsängerin Joss Stone. Musiker, wie zum Beispiel die Nine Inch Nails, sind da ein wenig radikaler und freuen sich nicht nur über Downloads, sondern veröffentlichen ihre neuesten Werke direkt unter Creative Commons Lizenzen. Nine Inch Nails-Frontman Trent Reznor bezeichnet gar die Musiklabels als Diebe und setzt stattdessen auf gute Kundenbindung. Auch wenn die Lobbyverbände der Musik- und Filmindustrie Filesharing gerne blockiert und den Interpretenschutz um 45 Jahre verlängert sähen, scheint sich die Akzeptanz für den freien Datentausch zu etablieren. (Malo)
(via Torrentfreak, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 03.08.2008 17:47 Uhr
Man sieht ja echt was das für Ausmaße annimmt, ein 50Cent Konzert kostet locker seine 90-120€, für das Geld gehe ich auf 10 Konzerte o.O ...
Die Musiker werden ihre Meinung auch wieder ändern sobald sie merken wie massiv es sich auf ihre Gehaltsschecks auswirken würde wenn niemand mehr Musik kauft, sondern nur noch kostenlos runterlädt. wie, du meinst, wenn sie von den cd verkaeufen noch weniger als nichts ...
Oh wie jetzt? Man spricht nicht mehr über Amy also auch nicht über die kopie Duffy. "Mercy" kann wahrscheinlich auch niemand mehr hören nachdem das überall rauf und runter gelaufen ist. Also just: "talk about me!"? ...
gut, dass wenigstens einige künstler das popularitätspotenzial von downloads sehen. was ich bis heute noch nicht so recht verstehe: wieso maßen sich die boss von plattenfirmen an, über die musik der künstler so dermaßen zu bestimmen? der künstler selber bekommt ja ohnehin vom kuchen ein nur e ...
naja immerhin, man kann davon ausgehen, dass sie nicht von iTunes redet ^^ Sie war aber vor zwei - drei Jahren kein Kind mehr. Alles in allem sehr undurchsichtig. ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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