
Der Unterricht findet im Kellerlabor der Universität in Kalifornien statt. In einem Video, welches die Arbeit der Studenten zeigt, sind mehrere Personen zu sehen, die an der Entwicklung von Viren, Würmern, Trojanern und vielen weiteren Schädlingen arbeiten.
Unter anderem bringt der Professor seinen Schützlingen bei, wie man einen Keylogger entwickelt oder ein Internetforum mit Fakebeiträgen zuschüttet. Doch der unterrichtende Lehrer George Leding möchte nicht, dass ein falscher Eindruck entsteht. In seinen Augen handle es sich nicht um aufsteigende Blackhats, sondern lediglich um Studenten. Sein Vorhaben rechtfertigt er damit, dass es der Forschung und der wissenschaftlichen Arbeit diene. Und offensichtlich geschieht das bislang mit großem Erfolg und ebenso großer Nachfrage.
Prof. Leding wurde mit seinen Machenschaften bereits mit dem aus Pakistan stammenden Wissenschaftler A.Q. Khan verglichen. Khan war die treibende Kraft hinter dem Verkauf von nuklearer Technologie an Nordkorea. Und auch in den Chefetagen einiger IT-Sicherheitsunternehmen scheint die Meinung zu kursieren, besser keine Studenten von Leding einzustellen. Offenbar ist die Angst zu groß, dass so manch geheime Technologie in die falschen Hände gelangen könnte. Dabei sieht der Professor seinen Unterricht für Unternehmen in einer ganz anderen Weise als äußert nützlich an. Wenn man als IT-Kraft bescheid weiß, wie die Technik unter der Haube funktioniert, so könne man sich und letztlich das Unternehmen dagegen wappnen.
Ledin ist überzeugt von seinem Vorhaben und beteuert immer wieder, dass seine Studenten keinen Schaden anrichten werden. Schließlich findet die Arbeit nur in einem abgeschotteten Netzwerk der Universität statt und die Inhalte verlassen dieses nicht. "Ich möchte meinen Zuhörern vermitteln, wie die Denkweise eines Hackers ist und wie man die nötigen Kniffe lernen kann. Wie soll man einen Verteidigungsplan entwickeln, wenn man nicht umfassend bescheid weiß, wie der Angriff aussehen wird?"
Das soll allerdings auch nicht heißen, dass Ledin und sein Gefolge nicht auch einen gewissen Störfaktor darstellen. Sein Unterrichtsprogramm richtet sich stark gegen die - in seinen Augen - häufig überteuerten und nutzlosen Produkte von McAfee, Symantec und co. Er möchte viel mehr verdeutlichen, dass Unternehmen für diese Sicherheitssoftware mehrere Millionen US-Dollar pro Jahr ausgeben. Und wenn solch ein Programm bereits von einem Studenten umgangen werden kann, welchen Schutz bieten diese dann für die Unternehmen? Für die Zukunft wünscht er sich vor allen Dingen eine Veränderung im Bereich der Computersicherheit. (gS-)
(via newsweek.com, thx!)
News Redaktion am Sonntag, 03.08.2008 19:29 Uhr
Mein Gott, wie dumm seid Ihr eigentlich? Ich meine, wenn ich den Quellcode eines FUD-Virus' habe, der mir "Ich bin da und kann machen was ich wil" meldet, könnte ich dann nicht eventuell eine kleine Änderung vornehmen die mir einen "Killervirus" à la. Conficker beschert ...
Modelle bzw Atrappen bedeutet doch nur, dass kein sprengstoff gezündet wird sondern ein rotes Lämpchen angeht und der Ausbilder dir deinen Tod verkündet. Der Rest ist wohl absolut Original. Sonst wäre die Übung sinnlos. Das Gegenstück dazu wäre ein Schädling der sich e ...
also bitte es ist gar nicht moeglich informatiker zu werden ohne nicht einmal maleware geschrieben zu haben..... und dazu braucht man nicht mal nen lehrer und auch nicht mal informatiker sein.... wenn man wirklich vorhatt viren zu schreiben holt man sich ein paar programmierbuecher lehrnt und uebt.. ...
Modelle bzw Atrappen bedeutet doch nur, dass kein sprengstoff gezündet wird sondern ein rotes Lämpchen angeht und der Ausbilder dir deinen Tod verkündet. Der Rest ist wohl absolut Original. Sonst wäre die Übung sinnlos. Das Gegenstück dazu wäre ein Schädli ...
Und dass bei der Bombenentschärfungsausbildung Modelle genommen werden, liegt wohl daran, dass man die beiden Tätigkeitsbereiche wegen der unterschiedlichen Gefährdung schlecht miteinander vergleichen kann. Modelle bzw Atrappen bedeutet doch nur, dass kein sprengstoff gezündet wir ...
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
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