
Der Nachrichtensender ABC Australien berichtete über die jüngsten Vorgänge, bei welchen versucht wird, die Provider zu Hilfssheriffs der Rechteinhaber zu wandeln.
In England ist ein ähnlicher Deal erst vor kurzem geglückt, als er auch in Australien von den dortigen Rechteinhabern angesprochen wurde. Zu diesem Zeitpunkt war es jedoch nicht mehr als eine geäußerte Floskel. Jetzt scheint man es wirklich darauf abzusehen. Die australischen Provider sind davon jedoch keinesfalls begeistert, wie Peter Coroneos von der Internet Industry Association verdeutlicht: "Der Präzedenzfall, der hier für die Provider erzeugt wird, und die Tatsache, dass Kunden von ihrer Internetverbindung getrennt werden sollen, ist - unserer Ansicht nach - kein wirksames Mittel im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen. ISPs sollten, so denke ich, nur dann agieren, wenn ein Gericht festgestellt hat, dass eine Verletzung stattfand [...]. Aber einfach eine Liste mit IP-Adressen zusammenzustellen, um diese dann in einem wöchentlichen Rhythmus dem ISP hinzuwerfen, verbunden mit der Erwartung, dass dieser dann aufgrund solcher Informationen handelt, das überschreitet selbst die Grenzen des australischen Urheberrechts."
Eine äußerst deutliche Ansage, die den Rechteinhabern in dieser Form nicht gefallen dürfte. Nachdem die britischen Provider auf einen Deal mit den Rechteinhabern eingehen mussten, bleibt es womöglich aber nur eine Frage der Zeit, bis Provider in anderen Ländern nachziehen. (Firebird77)
(via zeropaid, thx!)
News Redaktion am Samstag, 09.08.2008 22:32 Uhr
Zumal die sowieso endlich aufhören sollen sich über das Downloaden zu beschweren, das wird nie mehr aufhören. Sie sollen sich damit abfinden und gut ist, das mussten schon so viele Leuten in anderen Belangen und nur weil die hier jetzt Geld haben, heißt das nicht, dass sie sich n ...
Warum sollten Provider sich überhaupt für sowas interessieren (müssen) ? Deren Job ist die Leitung bereitzustellen und fertig. Es ist eine weitere Sauerei sondergleichen, dass die verflixten "Rechteinhaber" wie ihr die Mistkerle immer so nett umschreibt schon wieder die Arbeit, die sie gern gemac ...
Woher sollen die Provider wissen, ob gezogene Sachen illegal sind oder nicht? (Vor allem, wenn die rars z.B. mit PW versehen sind und der Titel auch nichtssagend ist.) ...
Provider sollen gar nix, ausser die Netzinfrastruktur und den Zugang neutral bereit stellen. Basta und Punkt! Loddafnir ...
Die Leute hier in Australien haben ein voellig anderes Denken im Bezug auf InternetPiraterie. Ob 60jaehriger Rentner, jmd. mit Behinderung, Jugendliche - alle ziehen nur bei Bittorent. Aber nur was das Traffic hergibt, weil von Flatrates sind die hier weit entfernt. Aber naja was der grosse Bruder ...
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
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