
Neueste Pläne der britischen Regierung sehen eine drastische Erhöhung der Strafen vor, die Urheberrechtsverletzern drohen, die in gewerblichem Interesse handeln.
Die Rede ist von einer Erhöhung um das Zehnfache, so dass aus den bislang 5.000 Britischen Pfund Strafe ein Betrag von 50.000 Britischen Pfund werden soll. Filesharer sind davon nicht betroffen, da diese in der Regel keinen gewerblichen Hintergrund für ihr Handeln haben. Dennoch ist diese drastische Straferhöhung vorsichtig zu bewerten, wenngleich sie nur dem Schutz des "kreativen England" dienen soll, wie die Regierungspläne es nennen. So soll insbesondere bei Urheberrechtsverletzungen im Online-Bereich jetzt mit der selben Härte vorgegangen werden können, wie dies bei physischen Kopien der Fall war. Eine Angleichung der rechtlichen Handhabe also, deren Auslöser das Intellectual Property Office (IPO) ist, welche in einem Bericht auf die Verantwortung der Regierung gegenüber dem geistigen Eigentum hinweisen. Neben der Erhöhung der Geldstrafe soll außerdem die Dauer einer möglichen Haftstrafe angepasst werden. Dabei betrachtet man zehn Jahre als angemessen. (Firebird77)
(via theregister, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 12.08.2008 15:01 Uhr
Also wenn es wirklich nur um Leute geht, die Sachen verkaufen find ich es gut. Wenn es aber schon gewerblich ist, wenn ich für eine Office Kopie ein Bier kriege, dann ist es was anderes... ...
Naja, zumindest in Deutschland scheint ja bei einigen Staatsanwaltschaften eine recht pragmatische Auslegung des Wortes "gewerblich" Einzug gehalten zuhaben :) ...
Wunderbar. Die Definition für "gewerbsmäßig" ist ja so wischi-waschi-weich, dass da bald auch der kleine Schulhof-Kopierer drunter fällt, der gleich den Rohling dazu (Aldi, 39,5Cent) für 40 Cent mitverkauft hat. ...
Naja, wer Geld mit illegalen Sachen macht hat sie eh nicht mehr alle. Zudem find ich die Strafen auch dafür zu hoch... ...
Die britische Regierung hat neue Pläne vorgestellt, die unter anderem vorsehen, die Strafen für gewerbliche Urheberrechtsverletzer um das Zehnfache zu erhöhen. Damit soll das kreative England geschützt werden. Neueste Pläne der britischen Regierung sehen eine drastische Erhöhung der St ...
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
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