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Flugticket-Betrug: Australische Behörde warnt vor getürkten Ticket-Mails

Nicht nur in Bezug auf Tickets zu den Olympischen Spielen in Beijing haben Ticket-Betrüger Hochsaison. Die Australian Competition and Consumer Commission (ACCC) hat kürzlich eine ernst zu nehmende Warnung bezüglich betrügerischer E-Mails herausgegeben. In der besagten elektronischen Post werden die Empfänger zur Zahlung von bis zu 500 US-Dollar aufgerufen. Zusätzlich besteht die Gefahr einer Malware-Infektion beim Öffnen des Anhangs.

Die in Canberra ansässige ACCC hat eine äußerst brisante Warnmeldung veröffentlicht. Alle Leser werden darin zur besonderen Vorsicht in Bezug auf ihre E-Mails aufgerufen. In mehreren Fällen berichteten Geschädigte, dass mit der Betrachtung des Dateianhangs, eine Malware-Infektion einherging. Die nötigen Hinweise dazu lieferten die Kunden selbst.

Um der gefälschten E-Mail eine gehörige Portion Glaubwürdigkeit zu verpassen, hat der Autor die Absenderadresse gefälscht. Die Mails stammen scheinbar von einer Fluggesellschaft. Der Inhalt der Post ist nicht besonders auffällig gestaltet. Hellhörig und vorsichtig sollte man jedoch in Bezug auf den Dateianhang werden. Hinter einem gefälschten Ticket und einer getürkten Rechnung über 500 US-Dollar verbirgt sich ein Schädling.

Mehrere IT-Sicherheitsexperten gehen davon aus, dass durch das Öffnen des Anhangs der Computer des Opfers mit Schadcode infiziert wird. Um welche Form der Infektion es sich dabei handelt, ist offiziell noch nicht bekannt gegeben worden. Die Experten vermuten allerdings, dass die Schadprogramme sensible Informationen von der Festplatte der Opfer auslesen. Dazu gehören vorrangig persönliche Details und besonders Zugangsdaten zu Online-Banking-Accounts.

Als eine allgemeine Sicherheitsempfehlung sei es auch in diesem Fall jedem nahe gelegt, von dubiosen Absendern bei elektronischer Post die Finger zu lassen. Besonders in Bezug auf Dateianhänge sollte man größte Vorsicht walten lassen. Die Vergangenheit hat mehrfach gezeigt, dass man sich damit viel Arbeit und Ärger ersparen kann. Im Zweifel sollte in diesem Fall ein kurzes Telefonat mit der jeweiligen Fluggesellschaft Licht in die Sache bringen. (gS-)

(via smh.com.au, thx!)

News Redaktion am Dienstag, 12.08.2008 15:28 Uhr

tagsTags: warnung malware datendiebstahl email betrug ticket mailanhang accc australien

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10 Reaktionen zu dieser Nachricht
  • canon20d am 18.08.2008 22:07:50

    natürlich ist "getürkt" voll i.o. sehr gute wortwahl, aber mal schauen wann jetzt die ersten türken wieder amok laufen und kirchen abfackeln und christen abstechen. möchte nicht wissen welche "gedeutschten" begriffe in der türkei üblich sind... mfg. Wie war das: "Meinun ...

  • am 14.08.2008 16:24:28

    Negerkuss, Moorenkopf, ich nenn' es wie ich will... mfg. :) Recht hast Du. Wobei ich aber doch lieber einen oder auch zwei Mohrenköpfe esse. :D ...

  • KannibaleInZivi am 14.08.2008 12:06:36

    "Einen Türken bauen" war echt das Beste an der Meldung. Simpsons lassen grüßen ;) Zur Nachricht: Internetkriminalität wird auch echt immer lukrativer. Man muss nur nen bisschen kreativer sein. ...

  • spunky am 14.08.2008 11:45:43

    Hm, naja leider gibt es eben noch zu viele von diesen einfältigen, ausländerfeindlichen und erbärmlichen Idioten, und auch zu viele in diesem Forum, nicht wahr spunky? ;) hmm, was meint er jetzt, ich kann in meinem beitrag weder etwas einfältiges noch ausländerfeindlich ...

  • ALLAHs-Diener am 14.08.2008 11:31:38

    Zu dieser Form der Political Correctness gehört im weiteren Sinne auch die Vereinbarung der Grünen im Bundestag, auf die Ausdrücke türken (fingieren, fälschen) bzw. getürkt und einen Türken bauen (etwas mit betrügerischer Absicht als echt hinstellen) zu verzichten. © Duden - Richtiges und ...

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