Zwei neue Kampagnen, die eine Auslieferung McKinnons verhindern sollen, starten diese Woche. Eine wird von einer Autismus-Stiftung geleitet und beinhaltet eine Petition, die an die Königin oder den Innenminister gehen soll und einen Verbleib McKinnons in seinem Heimatland fordert. Die Angesprochenen sollen intervenieren und eine Auslieferung des Hackers, der unter dem Asperger-Syndrom leidet, verhindern.
Eine etwas weitere Perspektive nimmt die Kampagne der Menschenrechtsorganisation Liberty ein: Diese wendet sich gegen das bestehende Abkommen zur Auslieferung zwischen dem Vereinigten Königreich und den USA. Besagtes Abkommen ermöglicht es den USA, die Auslieferung von Personen, die sich im Vereinigten Königreich aufhalten, auch ohne die Vorlage von Beweisen zu fordern. Umgekehrt müssten die UK-Behörden aber schlüssige Beweise vorlegen, um die USA zu einer Auslieferung zu bewegen.
Die Liberty-Kampagne unter dem Titel "Extradition Watch" beinhaltet eine PDF-Datei mit einer Bauanleitung für ein Papierflugzeug, welches die Teilnehmer ausdrucken und zusammenbauen sollen. Anschließend soll man ein Foto von sich und dem Papierflugzeug machen und per Post oder Email an Liberty schicken. Die besten Einsendungen werden auf der Homepage der Organisation veröffentlicht. Auf dem Flugzeug ist unter anderem der Slogan "Don't let Gary go" abgedruckt. Durch die Teilnahme soll Unterstützung für Gary McKinnon, ebenso wie eine Ablehnung der bisherigen Gesetzgebung ausgedrückt werden.
Neben diesen Kampagnen ist auch ein Gang zum Supreme Court, dem höchsten britischen Gericht, denkbar. McKinnons Unterstützer argumentieren, dass seine Krankheit die Behörden daran hindern sollte, ihn auszuliefern, insbesondere, da er auch in Großbritannien verurteilt und bestraft werden könnte. (Annika Kremer)
(via The Register, thx!)
News Redaktion am Dienstag, 25.08.2009 00:43 Uhr
Ich habe auch Asperger. Aber mit Programmieren und erst recht nicht mit dem Hacken habe ich nicht viel am Hut. Ich kann gerade mal eine Kommando-Zeile in Python eingeben, bei der ich den Text in rot umfärben kann, falls es denn eine Python-unterstütze Website gibt. ...
Brauchen sie ja auch nicht. Aber dann sollen sie auch nicht erwarten, dass sie auf deren Daten (ungehinderten, verdachtsunabhängigen) Zugriff bekommen. Wäre doch eigentlich ganz einfach. MfG Andy ... und mal ehrlich, was passiert, so man einem Paranoiden (d ...
?...titus_shg...? Die Feinde des Landes der Freiheit sitzen im Ausland! Die können doch nicht den Feinden (wir haben z.B. auch den Hr. Özdemir in einer Partei) zugriff auf die Daten ihrer Bürger geben, das würden sie (Bevölkerung der USA) nicht verstehen! Sie sind doc ...
?...titus_shg...? Die Feinde des Landes der Freiheit sitzen im Ausland! Die können doch nicht den Feinden (wir haben z.B. auch den Hr. Özdemir in einer Partei) zugriff auf die Daten ihrer Bürger geben, das würden sie (Bevölkerung der USA) nicht verstehen! Sie sind doch die Guten! Nicht der Europäer ...
Wer den usa alle Forderungen erfüllt, schwächt nur die eigene Verhandlungsposition. Blöd ist nur, dass die Politiker das nicht erkennen. Na ja, das Mindeste wäre doch wohl, alles komplett gleich zu gestalten, gleiche Auskunftsrechte gegenseitig. Wüsste auch nicht, was dagegen ...
Heutzutage ist die Internettelefonie neben Fest- und Mobilnetztelefonie immer gefragter. Per Internet zu kommunizieren ist nicht nur komfortabler und billiger, man ist zudem unabhängig von Tarifen, welche nur eine bestimmte Gesprächszeit günstig ermöglichen. Also wieso nicht auch Internet-Telefonie nutzen?
Lars Sobiraj am 12.05.2013, 12:51 Uhr
Wie ein 73-jährige Japaner beweist, kann man das am häufigsten benutzte Tabellenkalkulationsprogramm Microsoft Excel nicht nur für reguläre Berechnungen einsetzen. Tatsuo Horiuchi erstellt ausnahmslos seine traditionellen Gemälde mit Hilfe dieses Programms. Er arbeitet bereits seit 10 Jahren mit der Software und stellt seine Bilder in diversen Ausstellungen vor.