Der US-amerikanische Gangsta-Rapper 50 Cent zählt über eine Million Fans alleine auf Myspace. Er und sein Management haben die Zeichen der Zeit erkannt, denn anstatt all diesen Kontakten den Rücken zu kehren, hat er stattdessen eine Website erstellt, wo sich seine Hörer im eigenen Sozialen Netzwerk austauschen können. Andere Künstler wie Kylie Minogue, Ludacris oder das Musik-Ensemble Pussycat Dolls haben es ihm gleich getan. Das Angebot von separaten Sozialen Netzwerken für Musikfreaks scheint sich zu einem Trend zu entwickeln.
Auf ThisIs50.com können die Freunde seiner Musik eigene Benutzerprofile erstellen, so wie bei den Anbietern wie Facebook oder Myspace auch. Der Unterschied ist nur, hier hat der Musiker zu Werbezwecken den direkten Zugang zu den E-Mail-Adressen der gesammelten Fangemeinde.
Rapper Ice Cube und DJ Pooh haben Anfang März ihr eigenes UVNTV eröffnet. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Breitband Fernsehen und einer Social Networking Site, wo Artisten und Bands ihren eigenen Fernsehkanal mit Videos, Interviews etc. online stellen können. Rapper Mark Jordan aka Snoop Dogg hat dort bereits seinen eigenen TV-Kanal eröffnet. Die Betreiber sehen genau, welche Inhalte und Anzeigen erfolgreich sind und können dementsprechend darauf reagieren. Auch die Softwareschmiede Rockstar Games hat dort ein virtuelles Zuhause bezogen. Die Connection zu den Spieleherstellern entstand während der Entstehung am Spiel "Grand Theft Auto: San Andreas" - DJ Pooh war am Script für das Spiel beteiligt.
Aber noch wichtiger ist für die Künstler der finanzielle Aspekt: Seit dem Launch von Minogues KylieKonnect im Herbst letzten Jahres haben nahezu 25 Prozent aller registrierten User dort entweder einen Klingelton oder ein anderes kostenpflichtiges Produkt erworben. Facebook, Myspace etc. machten es vor, die Musiker kopieren mehr und mehr deren Konzept mit Erfolg. Die Kosten für die Erstellung der eigenen Portale halten sich dabei sehr in Grenzen. Manche Anbieter stellen den Musikern für den Betrieb solcher Websites nur 34 US-Dollar pro Monat in Rechnung. Für die Interpreten sind solche Portale bei der Aussicht auf solche Umsätze wahrlich ein lohnendes Geschäft.
(Via Reuters.com)
Viele tun das sicherlich um ihr Image aufzubessern. Nich das ich das grundsätzlich verurteile aba es is numal manchmal die traurige Wahrheit! Außerdem würds mehr bringen wenn sie bei sich im stillen anfangen und außerdem gemeinsam im größerem rahmen soziale Projekte anfangen. gruß, anti-face!
Zitat: Zitat von Latexschlampe Du meinst........ das Internet? nein er meint gulli finde auch. dass es reicht mit den social networks. das sind meist datenexhibitionisten, die ihre gesamte persönlichkeit darlegen, quasi einen datenstriptease machen. aber bitte, wers braucht . ich find private/persönliche news dienste mehr als blöd. all diese newsletter bringen doch gar nichts! während man die ...